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 Der Mt Baker National Park

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Schreiberling

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Anzahl der Beiträge : 114
RP-Ort : Cullen's College
Anmeldedatum : 04.12.08

BeitragThema: Der Mt Baker National Park   Fr 05 Dez 2008, 16:53

Hier ist der Mount Baker-Snoqualmie National Forest - ein großer Name für eine noch viel größere Sache! Der Nationalpark erstreckt sich über 230 km entlang des Westens des US-Bundesstaats Washington bis hin zur Grenze von Canada. Der Park beansprucht eine riesige Fläche von 5,268 km²!
Es gibt hier viele Berge, Gletscher und sogar Vulkane, die Teilweise sogar eine Höhe von ca. 2,400 m erreichen. Aber, was noch viel wichtiger ist: in diesem Geschützten Bereich wimmelt es von Tieren.
Der riesige Wald bietet den perfekten Ort für eine Jagd, besonders Nachts. Hier können die vegetarischen Vampire aus der Umgebung voll ihrem Jagdtrieb und ihrer Blutlust nachgehen!
Durch seine Lage und seine gute Erreichbarkeit spielt der Nationalpark für das Cullen's College eine bedeutende Rolle, denn hier können die vampirischen Schüler und Schülerinnen ganz in der Nähe auf dem riesigen Gebiet jede Nacht ganz ungestört und ohne Sorgen tun und lassen, was sie wollen.
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Yves Kingston
Vampir
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Männlich Anzahl der Beiträge : 3
RP-Ort : unkontrolliert.
Anmeldedatum : 18.02.09

BeitragThema: Re: Der Mt Baker National Park   Sa 15 Aug 2009, 05:09

Sie hatten Oregon hinter sich gelassen und waren nun im US-Bundesstaat Washington angelangt. Hier war es nett, wie Yves fand. Es war zwar kalt und schlechtes Wetter, aber das störte ihn nicht. Kelly jammerte zwar dauernd, dass Californien ihr wesentlich besser gefallen hatte, aber er mochte es hier. Es gab viel Wald mit großen, dichten Bäumen. Unendliche Möglichkeiten, zu jagen, ganz frei und ungesehen. Sie hatten das riesige Territorium des Mount Baker Nationalparks entdeckt. John hatte in Erfahrung gebracht, dass hier auch des Öfteren Menschen waren, sei es zum Camping oder einfach, um einen Ausflug durch die schöne Natur. Nun, da sie nun erstmal hier blieben, würde es für viele wohl der letzte Ausflug bleiben.
Yves und seine zwei Begleiter hatten beschlossen, jetzt sofort erstmal zu jagen, da das in den letzten Tagen eindeutig zu kurz gekommen war. John, der schon immer der Anführer der Gruppe war, hatte schnell entdeckt, dass sie großes Glück hatten. Eine kleine Gruppe von Mädchen und Jungen hatte sie wohl die falsche Zeit und den falschen Ort für seinen Zeltausflug ausgesucht. Aber wer rechnete schon damit, dass hier etwas passieren konnte? Wenn man zu sechst war, fühlte man sich doch eigentlich sicher. Eigentlich.
Sie wollten nicht einfach so angreifen, denn bei Tageslicht, während alle draußen waren, war das Risiko viel zu groß, dass jemand wegrannte, denn sie konnten sich ja nicht um sechs Menschen gleichzeitig kümmern. Nicht, dass jemand würde entkommen können. Aber sie wollten ja niemanden quälen. Es war ihr Naturtrieb, ihr Instinkt. Sie mussten trinken. Sie waren Tiere, Räuber, Jäger. Also beschlossen sie, zu warten, bis es später wurde und allen in ihren Zelten verschwanden.
Sie standen im Schatten der Bäume, regungslos. Sie hatten gelernt, dass es sich oft lohnte, zu warten und den perfekten Moment abzupassen. Bald verschwanden die sechs Teenager und junge Erwachsene in ihren Zelten. Irgendwie war es perfekt, denn für jeden war genau ein Zelt da. Yves ließ die anderen zuerst wählen, womit dann nur noch das äußerste für ihn übrig blieb. Er wusste, dass darin ein Junge und ein Mädchen schliefen, er hatte vor allem sie schon die ganze Zeit lang beobachtet. Wirklich hübsch, mit langen, dunklen Locken und makelloser Haut. Nur schade, dass ihr das nur so wenig würde nützen können…
Der Wald war mittlerweile in durchdringende Schatten gehüllt, es war schon später Abend. Die Menschen konnten kaum noch drei Meter weit sehen, auch wenn die Sicht der Vampire natürlich nicht im Geringsten eingeschränkt war. Nur zu ihrem Vorteil. Jetzt war alles bereit. Und endlich gab John das Zeichen, auf das Yves und Kelly nur gewartet hatten. Es konnte los gehen. Lautlos wie Schatten lösten sich die drei Vampire von ihren Plätzen. Aus den Augenwinkeln sah er noch, wie die beiden anderen in den Zelten verschwanden, dann war auch er schon an seinem Zelt angelangt…
Es war nur eine winzige Handbewegung, und er hatte den dünnen Stoff des Zeltes einfach geteilt. Es gab nur ein leises Geräusch, mehr nicht. Und schon war er drinnen. Sein Durst war mittlerweile unheimlich stark, das brennen in seiner Kehle schien sich seinen Weg über den ganzen hals zu suchen und er konnte nur mühsam ein verräterisches Knurren zurückhalten. Doch genau genommen war das unnötig, denn der Junge hatte ihn ohnehin bereits bemerkt. Erschrocken wollte dieser sich aufrichten, irgendetwas tun, ihn wegscheuchen, schreien, das Mädchen beschützen… Die Betonung lag auf wollte, denn er konnte kaum den Schatten von Yves richtig in der Dunkelheit ausmachen, als auch schon ein widerwertiges, lauten knacken zu hören war… und dann nicht mehr viel. Mit einer gekonnten Bewegung hatte Yves ihm das Genick gebrochen, ohne lange zu fackeln. Bevor er zu Boden fallen konnte, hatte er ihn auch schon aufgefangen, um gierig seine Zähne in die Hauptschlagader zu bohren und zu trinken…
Dickflüssig und heiß rann das Blut in seinen Mund und seine Kehle hinab. Es gab nichts, das ihn so sehr befriedigen konnte, wie es frisches, warmes Blut vermochte. Die Flammen, die in seiner Kehle loderten, wurden schnell unter der verboten süßen Flüssigkeit erstickt und eine behagliche wäre breitete sich in seinem toten, erkalteten Körper aus. Er trank bis zum letzten Schluck, um dann mit einem zufriedenen Seufzen abzusetzen und den leblosen Körper der Schwerkraft zu überlassen. Er atmete einmal unnötiger Weise tief durch und konnte spüren, wie die Energie förmlich durch jede Faser seines Körpers pulsierte. Einen Moment lang blieb er einfach nur so stehen…
Ein leises, ersticktes Wimmern ließ ihn heftig zusammenzucken. Er hatte beinahe das Mädchen vergessen. Sein zweites Opfer. Nicht, dass es zwingend notwendig gewesen wäre. Aber die Instinkte eines Vampirs sagten wohl niemals nein zu Blut. Wie nett, dass sie ihn daran erinnert hatte, dass er noch längst nicht fertig war. Er hielt das Knurren nicht länger zurück. Bedrohlich trat er auf sie zu, wollte auch sie packen und das ganze beenden. Mit weit aufgerissenen, eisblauen Augen starrte sie zu ihm auf, ihre Seelenspiegel gerahmt von den perfektesten, dichtesten schwarzen Wimpern, die er jemals gesehen hatte. Er hatte eine Schwäche für schöne Frauen und er konnte ihnen nur schwer widerstehen, geschweige denn, unhöflich zu ihnen sein oder ihnen gar etwas antun. Und dann begann sie, zu flehen…
Als er wieder vor dem Zelt stand, konnte er gar nicht wirklich sagen, was geschehen war. Er wusste nur, dass er widerstanden hatte und sie gehen gelassen hatte. Er konnte noch immer hören, wie sie in blinder Panik in den Wald rannte. Er wusste, dass sie ihr Handy dabei hatte und sicher nicht verloren sein würde. Er wusste nur nicht, wie er es den anderen beiden erklären sollte, aber vielleicht musste er das auch gar nicht…
Später hatte der Zeltplatz in Flammen gestanden, und alles, was jetzt noch blieb, war eine dicke Schicht schwarzer Asche. Sie hatten mit zugesehen, bis auch die letzte Glut erloschen war. Niemand würde ihnen etwas nachweisen können. Es hatte heute länger gedauert, weil Yves sich nicht hatte konzentrieren können. Immer wieder spukten die Worte des Mädchens durch seinen Kopf.
„Ich werde euch verlassen“, sagte er unvermittelt in die Stille, bevor er überhaupt selbst von seinem Vorhaben wusste. Aber als er den Gedanken erst ausgesprochen hatte, erkannte er, wie sehr ihm dieser gefiel. Vielleicht würde er endlich unabhängig werden und sein Glück finden. Vielleicht war heute der Schicksalhafte Tag gewesen, an dem sich für ihn alles ändern sollte. Und so trennten sich die drei Vampire schließlich, und während John und Kelly sich auf den Weg zurück in Richtung Süden machten, zog es Yves weiter nach Norden, in den Bundesstaat Washington, auf der Suche nach etwas, von dem er selbst keine Ahnung hatte, was es war. Nur eines wusste er: Dieses Mädchen würde er nie wieder vergessen, genauso wie den heutigen Abend. Die Nacht frischte auf und gab ihm Rückenwind, während er lief, immer und immer schneller, als würde er fliegen. Der Wind war der Bote der Veränderung. Ob er diesmal auch etwas Gutes für ihn mit sich brachte? …
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