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 Der Wald

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BeitragThema: Der Wald   Fr 05 Dez 2008, 15:32

Du hast dich also entschlossen den den Wald von Forks zu betreten. Es scheint kein Wald zu sein, wie du ihn kennst. Alles ist ein wenig geheimnisvoll und dunkel. Bäume, fast vollständig bewachsen mit Moos, fangen mit ihren dichten Blätterdach jegliches Licht ab. Dichte Sträucher und Farne verdecken den feuchten Erdboden und winzigen Tropfen Tauperlen von den Blättern herab. Wenn du ganz genau hinsiehst, entdeckst kleine Tiere im Unterholz, doch kaum das du sie erspäht hast, verstecken sie sich blitzschnell.
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Cody Sullivan
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BeitragThema: Re: Der Wald   Sa 12 Sep 2009, 18:35

Langsam aber sicher näherte Cody sich dem Gebäude nach dem er schon seit einigen Tagen suchte.Auch wenn er nur einige Wochen mit Kathi und ihrer Schwester Mary verbracht hatte ,vermisste er sie. Die beiden waren es gewesen die ihn am Tag nach seiner Verwandlung am Flughafen von Juniau aufgegriffen hatten. Sie hatten ihn bei sich aufgenommen und ihm geholfen zu verstehen was genau mit ihm passiert war. Und nur mit ihrer schon fast fürsorglichen Aufnahme war es dem Jungen gelungen es langsam zu akzeptieren was diese Verwandlung für ihn bedeutete.Er würde niemals zurück in seine Heimat können,seine Familie und seine Freunde würde er nie wieder sehen.Das alles war für Cody noch immer eine schreckliche Wahrheit die er nur zu gern verdrängte.Im Moment hatte er auch genug neues zu lernen so das ihm nicht viel Zeit blieb über die Vergangenheit nachzudenken.Es gab viele wichtige Regeln die Cody erst lernen musste und so versuchte er den beiden einfach zu folgen und alles umzusetzen was er lernte.
Aber die Schwestern hatten schnell gemerkt das Cody nicht wie andere war.Und auch wenn sie den jungen Vampir ,mit dem fast engelsgleichen Gesicht rasch in ihr Herz geschlossen hatten ,gab es wohl keine Möglichkeit das er bei ihnen bleiben könnte.Sie konnten ihm einfach nicht das Leben ermöglichen was für ihn nur möglich zu sein schien.Denn Cody unterschied sich grundlegend von anderen Neugeborenen.Kein Blutdurst oder der Drang zu töten schien in im zu exenstieren. Auch wenn seine Verwandlung erst wenige Stunden her war hatte sein Instinkt das Handeln nicht übernommen.Er wollte und konnte keinen Menschen verletzen und die beiden Schwestern ernährten sich wie für Vampire üblich von menschlichem Blut.Doch sie wussten einen Weg für Cody. Sie hatten von anderen gehört das es einen Clan in der Nähe von Washington gab.Und dieser nun sogar eine Art College gegründet hatten.Und so hatten sie beschlossen Cody dort hin zu begleiten.Nur hatten sie ihn jetzt verlassen müssen.Auch wenn es ihnen schwer gefallen war und auch Cody sich nicht trennen wollte ,war es wohl der einzig mögliche Weg.Die beiden hatten mit einer solchen Einrichtung nichts zu tun haben wollen und so hatten sie ihn in Washington verlassen. Cody war nur wenige Tage allein gewesen und der Weg war nicht so weit gewesen und trotzdem litt er sehr.Nichts war schlimmer für Cody als das Gefühl allein zu sein.Seine Familie und seine Freunde hatte er bereits verloren.Und nun auch noch Kathi und Mary. Cody hatte sich wie meist sehr schnell an sie gebunden und so hatte er wieder einmal alle verloren die ihm Sicherheit gaben.Und auch vor dem neuen was dort auf ihn wartete hatte er ein wenig Furcht. Die meisten Vampire die sie auf ihrer Reise getroffen hatten,waren nicht gut auf Cody zu sprechen gewesen.Er war anders und das schien für viele ein Problem zu sein.Nur waren da noch die beiden Schwestern an seiner Seite gewesen die ihn beschützt hatten.Allein hatte er wohl keine Chance.Und Cody sorgte sich ein wenig ob die Vampire die dieses Institut betrieben ebenso freundlich zu ihm sein würden.Oder ihn vielleicht auch nicht akzeptieren würden.Aber was hatte er für eine andere Chance.Allein würde er nicht zurecht kommen.Selbst eine sonst wohl Alltägliche Angelegenheit wie das Jagen machte ihm große Probleme.Mary hatte es ihm zwar zeigen wollen und ganz entgegen ihrer eigenen Gewohnheiten ein Reh mit ihm gerissen.Aber Cody hatte es nicht töten können.Das Blut hatte er genommen und es hatte das schreckliche Gefühl im Hals verbessert.Aber es war für ihn sehr schwer gewesen das Tier zu erlegen.Hätte Mary es nicht für ihn getan,hätte er es wohl nicht über sich gebracht.Eines von den Dingen die er laut der beiden schnellstes lernen musste.Aber vielleicht würden sie ihm auch dabei helfen können.
So viele Gedanken kreisten durch seinen Kopf und so merkte er kaum das er dem Gebäude schon näher war als er gedacht hatte.

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do 17 Sep 2009, 19:31

Ein kurzer Blick auf die Karte genügte und Cody war sich sicher das er es fast geschafft hatte.
"Du bist sicher der Vampir mit dem schlechtesten Orientierungssinn",sagte er zu sich selbst und musste schmunzeln.Ich glaub nicht das andere deiner Art ne Karte brauchen !,führte er das Selbstgespräch in Gedanken weiter.Aber warum sollte das bei ihm nicht auch anders sein.Wie so vieles ja nun anders war. Cody hatte es schon oft gemerkt das er sich unterschied.Vieles was für Vampire wohl selbstverständlich war,könnte Cody sich nicht vorstellen.Mary und Kathi hatten oft gesagt das er einzigartig wäre.Und umso mehr andere Vampire er getroffen hatte,so stärker glaubte Cody selbst daran.Wenn er sich nicht irrte war es wohl kaum noch ein km bis die Gebäude in Sicht kommen würden.Und das mulmige Gefühl breitete sich bei dem jungen Vampir aus.Was was sollte er tun wenn sie ihn nicht aufnehmen wollten?Wohin sollte er dann gehen.Er wusste nicht wie er die beiden Schwestern erreichen konnte und jemand anderen hatte er nicht.Cody stoppte und setze sich auf einen auf einen Baumstamm,der am Wegrand lag.Die Gedanken in seinem Kopf überschlugen sich förmlich. Cody war sonst eine Frohnatur den man selten besorgt oder nachdenklich erlebte.Aber dies hatte sich in den letzten Monaten ändern müssen.Sein sonst immer sehr vergnügter Gesichtsausdruck,musste immer öfter einer Nachdenklichen Mine weichen.Das Trauma saß noch immer tief und die Angst nie wieder etwas zu haben an das er sich halten konnte war groß.Er war auf sich gestellt und fühlte sich einsam und verlassen.Und auch war ihm bewusst das er Schutzlos ausgeliefert war.Die letzten Monate hatte er die beiden Schwestern an seiner Seite gehabt.Sie hatten ihn nicht nur liebevoll umsorgt,sie hatten ihn auch beschützt.Denn das nicht alle Vampire freundliche Ansichten hatten,musste Cody schon selbst erfahren.Aber allein hatte er keine Chance und wäre diesem neuen,das ihn jetzt erwartete einfach ausgeliefert.
Gedankenverloren fummelte er an einem Stück Moos herum das auf dem Stamm wuchs ,als er plötzlich eine Stimme wahrnahm.Erschrocken sah Cody auf und entdeckte woher die Worte kamen.Eine fast elfengleiche Dame tanzte förmlich auf ihn zu.Das Bild erinnerte ihn stark an die Geschichten die sein Opa ihm früher erzählt hatte.Cody war aus Irland und Sagen über Elfen und Feen gehörten dort schon von klein auf zu seinem Leben.Nie hatte er die Märchen geglaubt oder gedacht das sie wahr sein könnten....Aber er hatte auch nie vermutet das es Vampire gab.Warum nicht auch eine Elfe in der Nähe eines College für Vampire?Umso länger er sie aber ansah,umso deutlicher war ihm klar welcher Art sie wirklich angehörte.Sie müsste eine wie er sein.Ein Vampir auch wenn sie sich ziemlich von denen unterschied die er bis jetzt getroffen hatte.Auf ihrem Gesicht lang etwas zauberhaftes und ihr lächeln schenkte ihm Vertrauen.Auch wenn er sie nicht kannte,hatte er nicht das Gefühl das sie ihm etwas böses wollte.Aber sie war nicht allein.Ein blonder Mann folgte ihr und Cody spürte eine unerklärliche Angst vor ihm.Er konnte sich nicht erklären was es war.Und trotzdem war er einfach unsicher ob es die beidem gut mit ihm meinten.Langsam erhob er sich von seinem Sitzplatz und sah zu den beiden.
Ein schüchternes „Hallo“,war alles was der sonst so vorlaute Cody raus brachte. Meist redet Cody fast permanent und erzählte gerne allen was er zu berichten hatte.Aber im Moment war die Furcht einfach zu groß.Mit unsicherem Blick schaute er zu den beiden und warte ab,was sie wohl von ihm wollten.

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do 24 Sep 2009, 11:05

Es dauerte nicht lange, bis sie Cody nicht mehr nur noch rochen, sondern auch bereits ein schüchternes „Hallo“ von ihm vernahmen. Hand in Hand traten Alice und Jasper zwischen den Bäumen hervor. Sofort spielte das freundlichste und einladenste Lächeln um ihre Lippen und sie sah natürlich, dass Cody sie erst einmal musterte. Sie wusste schon, dass man sie eigentlich nie als Bedrohung einstufte. Natürlich: Wer erwartete schon Gefahr von einem noch nicht mal 1,50 Meter großen wesen, das fröhlich trällernd durch den Wald tanzte? Es war zwar stets ein Fehler, sein Gegenüber zu unterschätzen, aber ihr sollte das genauso genommen Recht sein. So hatte sie immer den Überraschungseffekt auf ihrer Seite. Aber bei Cody war das ja egal, denn sie wusste schon jetzt, dass sie ihn ganz sicher niemals angreifen würde. Das Problem, welches sich immer wieder herauskristallisierte, war wohl, dass sich Vampire immer wieder vor Jasper erschraken. Für Alice war das eigentlich gar nicht nachvollziehbar. Sie würde in Jasper niemals auch nur die kleinste Bedrohung sehen können und hatte das auch nicht vom ersten Moment an. Jasper war für sie von Anfang an ein Engel gewesen, und sie hatte kaum glauben können, dass er offenbar genauso über sie dachte. Aber eine Bedrohung war für sie absolut undenkbar.
Aber sie wusste auch, dass Cody seinen ängstlichen Blick natürlich nicht böse meinte und sie beschloss, ihn einfach vom Gegenteil zu überzeugen. Ihr Jasper war alles andere als gefährlich, das würde sie schon noch beweisen. Jetzt blieb sie erst einmal brav vor Cody stehen, wobei es ihr schwer viel, ihn nicht sofort zu umarmen. Aber sie wollte es ja nicht übertreiben, und sie wusste nicht, ob sie nicht doch erstmal lieber ein wenig runterschraubte, bevor sie ihn noch vergraulte. So beschränkte sie sich wohl oder übel auf ihr euphorisches Lächeln.
„ Hallo Cody! Wir haben dich schon gesucht!“, begrüßte sie ihn mit heller Stimme und verfiel erst einmal in einen Redeschwall, den er kaum unterbrechen konnte. „Ich bin Alice, und das ist Jasper. Ich kann in die Zukunft sehen und habe gesehen, dass du auf dem Weg in unser College bist. Also dachten wir, wir kommen einfach vorbei und sammeln dich Mal ein! Nicht, dass du es dir noch anders überlegst! Wir freuen und nämlich über jeden neuen Schüler! Was ist, kommst du gleich mit uns?!“
Alice ergriff seine Hand mit der, die wohl noch nicht bei Jasper war und sah Cody abwartend an. Es war kaum zu übersehen, dass Alice ein Nein kaum akzeptieren würde. Sie wollte Cody einfach umgehend mitnehmen…
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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr 25 Sep 2009, 14:25

Noch immer Unsicher musterte Cody die beiden Fremden.Die zierliche Elfe ergriff das Wort und die Sätze sprudelten nur so aus ihrem Mund.Sie stellte sich und ihren Begleiter vor und Cody beruhigte sich etwas als er hörte das sie zum College gehörten.Auch wenn er ihre Aussage das sie die Zukunft sah,sicher später noch einmal genauer aufgreifen würde.Die Zukunft konnte man doch nicht sehen?Aber woher wusste sie dann seinen Namen?Oder das er zum College wollte.
Aber dies wollte er später klären,erst einmal war für ihn nur wichtig das sie ihn aufnehmen wollten.Und sich scheinbar sogar über neue Schüler freuten. Cody war voller Hoffnung das es alles nun langsam ein gutes Ende nehmen würde und dieser Weg der richtige für ihn wäre.Noch immer etwas vorsichtig aber mit dem Vertrauen das sie ihm nur helfen wollten,ergriff er die Hand von Alice.Sie wirkte wirklich alles andere als beängstigend.Und Cody vertraute ihr das auch Jasper nichts böses im Schild führen würde.
Der kleine Ire musste über den Redeschwall von Alice schmunzeln.Denn ebenso war er sonst auch.Kaum erlebte man ihn einmal ruhig oder gar zurückhaltend.So schüchtern wie er jetzt am Anfang wirkte war er sonst niemals.Aber die letzten Wochen hatten ihn geprägt.Die schlechten Erfahrungen die er mit anderen seiner neuen Art gesammelt hatte waren ihm im Erinnerung geblieben und er wollte es erst einmal vorsichtig angehen.
Vorsichtig richtet er das Wort an Alice,denn noch immer traute Cody sich kaum,Jasper auch nur anzusehen.Auch wenn er Alice glauben schenkte und nicht dachte das er ihm etwas tun wollte,so war es Codys Wunsch ihn nicht zu reizen.Sicher war das ein sehr ungewöhnlicher Gedanke für einen Neugeborenen Vampir.Aber bei Cody waren nun einige der eigentlichen Gesetze außer Kraft getreten und warum sollte er sich nicht auch hier anders verhalten als die anderen.
„Und....ist das noch weit von hier“,fragte er Alice etwas unsicher. Cody war voller Vorfreude und hoffte so sehr das er nun endlich etwas gefunden hätte,was ihm sein zu hause wenigstens etwas ersetzen konnte.Er hatte alles verloren und er sehnte sich einfach nur nach der Geborgenheit die ihm seine Familie immer gegeben hatte.Es fehlte ihm die Sicherheit die er stets gespürt hatte und die ihn jetzt wo sie fehlte so unsicher werden ließ.Eine Charaktereigenschaft die ihm früher stets fremd gewesen war.Aber vielleicht würde die Zeit auch diese Wunde schließen.Und ihm der Neuanfang hier wieder neuen Mut geben.

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo 28 Sep 2009, 18:17

Jasper hielt einfach nur still Alices Hand, folgte ihr durch den Wald und blieb neben ihr stehen, als der andere Vampir kam. Er war es schon gewöhnt, Alice einfach zu folgen, wenn sie ihn darum bat. Sie hatte noch nie eigennützig gehandelt oder egoistisch und meist nur wegen ihrer Gabe, Dinge vorauszusehen. Und deshalb vertraute er ihr blind. Nicht nur deshalb. Er vertraute ihr auch, weil er einfach nicht anders konnte. Er konnte sich nicht vorstellen, seiner Alice jemals zu misstrauen. Schon bei ihrem ersten Treffen spürte er sein vollkommenes Vertrauen in sie, er war fast hilflos. Vielleicht war es so, wenn man jemanden liebte. Aber er wusste, dass es so etwas Starkes nicht bei menschlichen Bindungen gab. Es war zu unnatürlich für Menschen.
Es ging recht schnell. Alice machte den anderen mit ihr und ihm bekannt, der junge Mann hieß also Cody. Jasper musterte ihn. Natürlich sah er die Angst in Codys Augen, als er Jasper kurz anschaute. Es war nicht so, dass Jasper es nicht verstand. Er wusste schließlich, wie er aussah. Er spürte, wie er auf andere wirkte. Aber jedesmal versetzte es ihm einen kleinen Stich. Er kräuselte die Lippen, als Cody fragte, wie weit es denn wäre. Cody erwartete die Antwort natürlich von Alice. "Nicht sehr weit. Und wir haben immerhin den Vorteil unserer Schnelligkeit. Wir brauchen natürlich nicht lange." Er versuchte Cody zuzulächeln, aber er war sich ziemlich sicher, dass Cody seinen Blick meiden wollte. Stattdessen erfüllte er den jungen Vampir mit Ruhe und Gelassenheit.
Denn er spürte genau die Nervosität, die Angst, die Anspannung. Gleichzeitig auch die große Neugier, Erleichterung. Es war schon lange ein Teil von ihm, an dass er sich gewöhnt hatte, Gefühle anderer spüren zu können.
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BeitragThema: Re: Der Wald   Fr 02 Okt 2009, 22:22

Letztendlich hatten sie Cody wohl gefunden. Und Alice war absolut begeistert darüber. Natürlich, sie kannten sich gerade erst seit einer Minute persönlich und der kleine Blondschopf war noch ziemlich nervös und schüchtern, aber dank ihrer Gabe wusste Alice ja nur zu gut, dass sich das sehr bald ändern sollte. Und sie wusste schon jetzt, dass Cody ein absolut liebenswertes und einzigartiges Wesen war.
Auch wenn Codys Frage wohl an sie gerichtet war, freute sie sich, dass ihr Jasper das Wort ergriff und dem Kleinen die Antwort gab. Sie war sehr stolz auf ihren Liebsten. Er gab sich so viel Mühe bei allem, und sehr oft tat er das allein ihretwegen. Niemals hätte sie etwas von ihm verlangt, aber er tat es ganz aus freien Stücken. Und sie war ja auch stets bemüht, ihm genau so viel zurückzugeben, wie sie von ihm bekam. Natürlich sagte er ihr stets, dass er ihr niemals so viel zurückgeben konnte, wie sie ihm schenkte, aber sie wusste es innerlich besser. Er war schlicht und ergreifend ihr gesamter Lebensinhalt, und alles, wonach sie strebte, war ihn Glücklich zu machen. Niemals wollte sie ihn leiden sehen. Umso dankbarer war sie, dass er sich auch so sehr für sie anstrengte. Und auch Cody würde bestimmt bald noch herausfinden, welch ein wundervoller Charakter in ihrem Jasper schlummerte und wie liebenswert er eigentlich war.
„Genau!“, trällerte Alice überfröhlich und nickte aufgeregt. „Wir machen uns gleich auf den Weg, das wird das Beste sein. Wir werden dich gleich einweisen und dann kannst du auch sofort deine Kurse wählen und alles! Wir sind übrigens beide Lehrer. Ich werde Kunst unterrichten! Du nimmst doch Kunst? Jaaaah, natürlich nimmst du Kunst! Gute Entscheidung.“
Wie immer war die kleine Elfe ziemlich euphorisch und aufgedreht. Aber auch daran würde sich Cody mit Sicherheit schon recht bald gewöhnen. Nun gab Alice wohl erst einmal den Weg vor, in dem sie zu laufen begann und sowohl Jasper, als auch Cody einfach mit sich zog. Auf ging es in großen Schritten zum College…
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Cody Sullivan
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BeitragThema: Re: Der Wald   So 04 Okt 2009, 08:53

Cody zuckte merklich zusammen als nicht wie von ihm erwartet Alice,sondern Jasper das Wort an ihn richtete.Scheinbar war er schon ganz richtig gelaufen und das College war nicht mehr weit.Diese Nachricht ließ den jungen Iren aufatmen.Aber nicht nur dies schien ihn deutlich zu beruhigen.Es war fast als würde ihn eine fremde Macht mit Ruhe und Gelassenheit erfüllen und man konnte es fast als warmes Gefühl beschreiben das ihn langsam durchflutete.Cody wusste nicht woher dieses Gefühl kam oder das es nicht von ihm selbst gesteuert wurde.Aber doch schaffte er es so deutlich entspannter zu den beiden ,ihm noch recht fremden Vampiren, zu sehen.Und auch Jasper wirkte auf ihn nun deutlich ungefährlicher.Cody selbst kannte so etwas wie Vorurteile sonst nicht und er ging offen auf alle zu.Und so hatte er sich auch nicht erklären können was genau es an Jasper war was ihn so ängstlich gemacht hatte.Seine Erfahrung war einfach zu gering um zu erkennen was für alle anderen Vampiren so offensichtlich war.
Alice hielt Cody noch immer an der Hand und der Junge spürte einmal wieder wie sehr ihn solche freundschaftlichen Gesten fehlten.Früher war es einfach alltäglich gewesen.Und eine Umarmung von Freunden oder Familie gehörten einfach dazu.Und merkte er einmal wieder wie viel es ihm bedeutet hatte dies alles verloren zu haben.
Alice ergriff das Wort und ein noch etwas schüchternes lächeln huschte über Codys Gesicht.Die Worte sprudelten nur so aus ihrem Mund.Und oft schien es als würde sie sich die Antworten auf ihre Fragen direkt selbst geben.Er selbst kannte es nur zu gute den Cody war sonst auch alles andere als still.Und neigte dazu oftmals zu schnell und etwas zu verwirrend auf alle in seiner Umgebung einzusprechen.Aber im Moment war ihm noch nicht danach viel zu sagen.Und so nickte er nur vorsichtig als Alice ihm erklärte das sie beide dort unterrichteten.Sie wirkten noch so jung für einen Lehrerposten.Aber das hatte Cody bereits gelernt.Bei Vampiren durfte man niemals von ihrem Aussehen auf ihr Alter schließen.Auch wenn das bei Cody noch anders war.Er war so jung wie er wirkte.Aber auch das würde sich ändern.Den äußerlich entwickeln ,würde er sich nie wieder.
Als Alice von dem Kunstunterricht sprach spürte Cody ein kurzes ziehen in der Brust.Sicher bildete er es sich ein,den sein Herz schlug ja nun nicht mehr.Aber trotzdem schien es ihm etwas schwer um diese Stelle seines Körpers zu werden.Cody hatte in seinem Leben als Mensch so gerne gezeichnet und gemalt.In der Schule sah man ihn selten ohne seinen Block und Stifte.Er war immer sehr talentiert gewesen und es war immer mehr als ein normales Hobby für Cody.Er hatte sehr oft alle Dinge die er sah oder die ihn beschäftigten auf das Papier gebracht und es so besser verarbeiten gekönnt.Und zu verarbeiten hatte es in den letzten Monaten so einiges gegeben.Aber er hatte seit dem Tag seiner Verwandlung keinen Stift mehr in die Hand genommen.Er hatte versucht auch keine Gedanken daran zu verschwenden das es früher so sehr zu seinem Alltag gehörte das es ihn zu sehr an all das erinnerte was er verloren hatte.Aber vielleicht würde es ihm helfen über gewisse Dinge besser hinweg zu kommen.Wenn er sich wie früher seinen Bleistift schnappte.Cody hoffte das er vielleicht bald einmal wieder die Zeit und Lust dazu finden würden.Und so konnte er es langsam kaum noch erwarten endlich zu diesem College zu gehen.
Beflügelt von dem guten Gefühl das ihn erfüllt hatte blickte er zu Alice die ihn an der Hand hielt und nickte ihr zu als sie sich langsam in Bewegung setzte.Ein leichtes lächelt lag auf seinem Gesicht.Und er konnte es kaum erwarten endlich das Gebäude zu erblicken.

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BeitragThema: Re: Der Wald   Do 05 Nov 2009, 18:15

Jasper nahm genau wahr, wie Cody zusammenzuckte, nachdem er selbst ihm geantwortet hatte. Doch er merkte gleich, wie der Schrecken nachließ, denn Gelassenheit und Ruhe erfüllte den jungen Mann, nachdem Jasper beschlossen hatte, ihn zu beruhigen. Alice übernahm die weitere Konversation. Es kam ihm so vor, als würde sie bald überquellen von Freude und Glück, was sie überall verbreitete. Wenn er sie schon sah, wurde sein Herz weich. Sie war ein solch fröhlicher Vampir, und doch gleichzeitig so sanft und zart. So war es natürlich keine Überraschung, dass Cody vor ihr überhaupt keine Furcht zeigte. Ein Grund wäre natürlich, dass Alice in die Zukunft sah und kein großes Geheimnis daraus machte.
Alice sprach davon, dass er und sie selbst im College unterrichteten. Als sie zu ihrem eigenen Fach kam, Kunst, spürte Jasper eine Stimmungsschwankung bei Cody. Er konnte nicht feststellen, was es war, aber etwas hatte bei ihm eine Verstimmtheit ausgelöst. Doch er konzentrierte sich nicht darauf. Es herrschte kurz Stille. "Selbstverständlich ist Philosophie ebenfalls eine gute Wahl", fügte Jasper Alice' Worten hinzu, um auf sein eigenes Fach zu verweisen und um überhaupt etwas zur Konversation beizutragen, da Cody noch etwas still war. "Gehen wir?", fragte er schließlich und setzte sich sogleich selbst in Bewegung. Es war tatsächlich nicht weit zum College und Jasper hatte allmählich genug davon, im Wald herumzustehen. Obgleich es ihm gleichzeitig irgendwie egal war. Er könnte auch in einer Wüste immer etwas spannendes zum anschauen haben, solange Alice dabei war. Er musste seine Liebe zu ihr nicht hinausschreien. Er musste sie nur ansehen, schon war sein Herz erfüllt von Liebe. Er legte Alice seinen Arm auf den Rücken und lief mit den beiden anderen zur Schule.
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BeitragThema: Re: Der Wald   So 08 Nov 2009, 19:29

Die euphorische Elfe konnte schon sehen, dass Cody auf manche Themen noch eher sensibel reagierte und nicht wirklich wusste, wie er wohl am besten damit umgehen sollte. Sah man ja deutlich am Beispiel Kunstunterricht. Eigentlich war es kein großes Thema hinter dem man absolut keinen Tiefgrund erwartete. Aber bei Cody war das eben anders und es erinnerte ihn an etwas aus seinem früheren Leben. Und da er ganz offensichtlich noch ein sehr, sehr junger Vampir war, konnte das noch nicht allzu lange zurückliegen. Mit Sicherheit hatte er sein altes Leben noch längst nicht abgeschlossen und trauerte ihm noch immer hinterher. Sie konnte das ja irgendwo sehr gut verstehen. Auch, wenn sie es persönlich nicht nachvollzogen hatte. Sicher, er hatte bestimmt Familie, Freunde, Hobbies und eine vertraute Umgebung gehabt, aus der ihn die Verwandlung brutal herausgerissen hatte. Sicher fühlte er sich erst einmal einsam, verlassen und orientierungslos. Dennoch, sie kannte die Alternative. Immerhin hatte sie sich an absolut gar nichts erinnern können. Noch nicht einmal an ihren richtigen Namen. Nein, das war auch nicht schöner gewesen und im Endeffekt war sie genauso einsam, verlassen und orientierungslos gewesen, Jahre lang. War umhergeirrt und hatte nichts gehabt außer ihre Gabe. Und auch später war es gewiss kein Vergnügen gewesen, herauszufinden, unter welchen Umständen sie zum Vampir geworden war. Niemand hörte gerne, dass seine eigene Familie einen verstoßen hatte. Aus dem simplen Grund, dass man anders war, als sie es gerne gehabt hätten. ‚Abnormal‘ ; ‚Verrückt‘. Doch gab es etwas, das ihr in all diesen schweren Momenten immer wieder Halt gegeben hatte: ihre unendliche Liebe zu Jaspers. Immer wieder hielt er sie, wenn sie drohte, zu fallen. Nicht nur im metaphorischen Sinne. Er beschützte sie vor allem übel dieser Welt und alles, was sie noch erfuhr, war pures Glück und reine Freude, so kam es ihr vor. Und das war nun auch das, was Cody benötigte: Etwas, das ihm Halt gab. Es musste nicht die wahre Liebe sein, natürlich nicht. Es reichten andere Wesen, die sich um ihn sorgten und kümmerten und darauf achten würden, dass er seinen Weg fand. Freunde eben. So jemand wollte Alice für Cody sein. Der kleine Ire hatte noch keine fünf Sätze sagen müssen und sie wusste, wie es um sein gebrochenes Herz bestellt war. Und sie würde ihm helfen, so gut es ging…
Mit einem sanften Lächeln sah sie zu Jaspers hinauf. „Philosophie ist eine ganz wundervolle Wahl“, sagte sie kichernd zu ihrem Liebsten und nickte dann. Von ihr aus konnte es sofort los gehen. Im College würden sie Cody gleich alles zeigen. Jaspers legte zärtlich seinen Arm auf ihren Rücken und sie schmiegte sich leicht an ihn, ohne Cody loszulassen. Man bekam den Austausch von Zärtlichkeit zwischen den beiden eigentlich kaum mit. In gemäßigtem Tempo ging es zum College, das bald vor ihnen schon seine beeindruckende Silhouette zeigte. Erst vor dem Haupteingang wurden Alice‘ Schritte endlich langsamer und sie blieb mit Cody schließlich stehen.
“Da wären wir wohl, Cody! Willkommen in unserem College! Ich bin mir sicher, es wird dir gefallen! Und wir gehen auch gleich ins Sekretariat zu unserer netten Sekretärin, mit der regeln wir alles, ja?“ Sie sah Cody lieb an und nickte dann zu Jasper, damit sie sich auf den Weg machen konnten…

[Alice Cullen= Das Sekretariat ]
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Cody Sullivan
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BeitragThema: Re: Der Wald   So 08 Nov 2009, 22:19

Gemeinsam mit den beiden,für ihn noch fremden Vampiren ging Cody über den unebenen Weg in Richtung des Colleges. Man merkte eine Veränderung des Waldes ,denn langsam wurde es heller.Sie schienen sich wohl dem Rand des großen Waldgebietes zu nähern und Codys Vorfreude wurde größer.Er konnte es nun kaum noch erwarten das Gebäude zu sehen und auch die anderen zu treffen.Zwar hatte er auf der einen Seite Angst das sie ihn ablehnen könnten,aber die Freude auf neue Bekanntschaften war doch wohl größer.Er hatte immer gern Kontakt zu anderen gehabt und war daheim in Irland sehr selten allein.Meist war er mit Freunden unterwegs und auch zu Hause war immer jemand für ihn da gewesen.Niemals hatte er Dinge erlebt wie Alice und er konnte sich auch nicht vorstellen das es einmal so hätte sein können.Sein Verhältnis zu seinen Eltern war immer sehr gut gewesen,auch wenn Cody öfter einmal frech war oder den ein oder anderen Streich ausheckte. Jaspers Worte über seinen Unterricht bemerkte er kaum.Zu tief war er in Gedanken als er neben den beiden herging.Auch wenn Alice und Jasper nicht offensichtlich zeigten das sie ein Paar waren,so war es für keinen Außenstehenden eine Frage.Sie wirkten so vertraut das es für Cody fast unmöglich war sie anzusehen.Er konnte sich nicht vorstellen wieder einmal so vertrauensvoll mit einem anderen umzugehen.Eine so tiefe Liebe hatte er noch nie erlebt,aber er hatte immer so gute Freunde gehabt auf die er hatte zählen können.Stumm ging er neben den beiden her und sah immer wieder auf seine Füße.Erst als Alice neben ihm stoppte ,hob er den Blick.Und das was er sah,war mehr als er sich erträumt hatte.Das große Gebäude stand eindrucksvoll vor ihnen und war umgeben von einem kleinen,gepflegten Park.
Cody sah sich staunend um und konnte es kaum erwarten das Gebäude zu betreten.Eine kleine Angst war geblieben das er auf Grund seiner Art,oder der Tatsache das er noch so jung war,das College nicht besuchen durfte.Aber insgeheim vertraute er auf Alice...und bereits jetzt wohl sogar ein wenig auf Jasper. Sie waren schließlich Lehrer hier und hatten sicher den Einfluss,seinen Wunsch zu erfüllen.
Cody sah zu Alice und nickte kurz als diese ihn ansprach und meinte das sie sich nun um die Formalitäten kümmern würden.Sein Blick war noch immer etwas verschüchtert,aber langsam schien das Schalkhafte zurückzukehren.Er war aufgeregt und musste sich bremsen nicht ungeduldig auf der Stelle zu hüpfen.Also würden sie ihn begleiten und die Anmeldung in die richtigen Bahnen lenken.Dies half Cody sehr und er war beruhigt nicht allein gehen zu müssen.
Cody atmete noch einmal tief durch,denn auch wenn er den Sauerstoff nicht brauchte,wirkte es einfach beruhigend auf den jungen Iren.Und so folgte er Alice in das von ihr erwähnte Sekretariat.

(Cody Sullivan = Das Sekretariat)

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BeitragThema: Re: Der Wald   Mo 16 Nov 2009, 19:06

Jasper betrachtete Cody ein wneig verstohlen. Es war ja sicherlich nicht angenehm, begafft zu werden. Er selbst hatte sogar ziemlich Erfahrung zu diesem Thema. Seine Haut, übersäht mit Narben aus längst vergangener Zeit, welche leuchteten wenn Sonnenstrahlen sie berührten, zog selbstverstöndlich Aufmerksamkeit auf sich. Seine Familie hatte sich längst daran gewöhnt, aber Fremde, andere Menschen. Sie alle zeigten sogleich Furcht vor ihm. Jede einzelne Narbe hatte er verdient, so kam es ihm vor. Er bereute zutiefst, damals so viele Menschen zu ihrem Unglück gezwungen zu haben, zu Kampf und Unmoralischem. Er hatte so viele Seelen geraubt. Was machten dann ein paar Narben? Einzig wegen Alice wollte er hierbleiben. Sie war sein Lebenssinn, im wahrsten Sinne des Wortes. Was sollte ein Leben ohne seinen Sinn?
Das Ende des Waldes näherte sich, es wurde ein wenig lichter überall. Und als schließlich das College vor ihnen auftauchte, stoppten sie kurz. Jasper war an den Anblick des großen Gebäudes gewöhnt, aber für einen Neuling war es tatsächlich atemberaubend. Wobei dies bei einem Vampir wohl nicht allzu schlimm ist. Wieder richtete er den Blick auf den kleinen Vampir, der seine nächsten Jahre wohl hier in diesem Gebäude verbringen würde. Vor dem Haupteingang hielten sie inne. Der Kleine war aufgeregt, was auch verständlich war. Er hatte keinerlei Erfahrung.. Trotzdem sah er so aus, als hätte er mehr Erfahrung in Selbstbeherrschung, was den Blutdurst bei Menschen anging als er Selbst. Er wollte sich nicht recht eingestehen, dass ihn das ein wenig ärgerte. Alice sprach von der Sekretärin, die sie wohl gleich besuchen würden um alles für Cody's Einschreibung am College zu tun.
Er merkte, dass Cody von Natur aus eigentlich nicht der schüchterne Typ war, und war sich fast sicher, dass er schnell Anschluss finden würde. Schon jetzt schien wieder ein aufegeregtes Funkeln in seinen Augen zu sein. Jasper lächelte schief. Er lief leise und unauffällig hinter den Beiden her.. Auffälligkeit war noch nie seine Stärke gewesen.

[Jasper Hale -> Sekreteriat]
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