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 Der Parkplatz

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Yala Thompson
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Mo 18 Jan 2010, 22:49

Yala musste immer noch kichern während die beiden Arm in Arm eingehakt zum Parkplatz schlenderten, weil Aimee erneut ihr Alter betonte. “Hey, was soll ich sagen?“ scherzte sie, “wenn du es aber auch immer wieder betonst, wie alt du bist? Du bist mehr als doppelt so alt, wie ich. Aber keine Sorge, ich finde, du hast dich gut gehalten. Okay, das eben mit dem Einschlagen, dass müssen wir wohl nochmal üben, Aimee, aber ansonsten schlägst du dich ganz gut. Aber lassen wir das Thema. Hmm, also, ich hab bisher eher immer Rehe oder Elche als Nahrung gefunden. Aber in dem Nationalpark gibt es sicherlich auch Pumas oder so Berglöwen, oder? Also, viel experimentiert habe ich noch nicht“, führte sie ihre Rede fort. Dann zog sie langsam den Autoschlüssel aus ihrer Jackentasche und führte Aimee zu dem Parkplatz, auf dem ihr Beetle abgestellt war. “So, das ist mein Fuchur. Fuchur, das ist meine Freundin Aimee“, stellte sie recht kindisch die beiden einander vor und drückte auf die Taste der Funkfernbedienung, um das Auto aufzuschließen. Dann löste sie sich aus Aimees Arm und öffnete den Kofferraum, woraufhin ihr gleich der erste Rucksack entgegen fiel. Während sie im Kofferraum nach ihren Sneakern wühlte, sprach sie weiter zu Aimee. Gerade so, dass diese die leise Stimme von Yala hören konnte: “Weißt du, Cabrio ist ja echt nett, aber nur wenn es nicht regnet. Einmal hatte ich es,.. wo sie denn nun die Schuhe??, also, da hat es während der Fahrt angefangen zu regnen. Das war vielleicht blöd. Vielleicht sind sie doch in dem Rucksack? Nein, da sind sie auch nicht. Also, jedenfalls musste ich dann erstmal anhalten - um das Dach zu zumachen. Und bei Sonne kannst du auch nur offen fahren, wenn du einsame Straßen nimmst.. die Leute würden sonst wirklich blöd schauen, wenn man glitzert“ , kicherte sie und stand wieder hinter dem Auto und kratzte sich am Köpfchen. “Tja.. eigentlich sollten die Schuhe ja im Kofferraum liegen, aber.. ach nee“, fiel es Yala wie Schuppen von den Augen und schloss den Kofferraum wieder zu, “die hab ich ja hinter meinen Sitz geworfen.. ich bin aber auch manchmal ein Schussel“, kicherte sie und kramte auf der Fahrerseite hinter ihrem Sitz im Fußraum. “Hab sie gefunden!“, rief sie, setzte sich auf den Sitz und zog die Sneaker an. Dann streckte sie sich einmal und sah zu Aimee auf. “In welche Richtung müssen wir denn eigentlich?“, fragte sie und hoffte, dass Aimee sich die Umgebungskarte besser eingeprägt hatte, als Yala.
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Aimee Raven
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   So 24 Jan 2010, 17:22

Aimee schaute sich kurz um. Es schien sich einiges getan zu haben, es standen eine Menge Autos auf dem Parkplatz, die dort noch nicht gestanden hatten als sie hier angekommen war. Aimee versuchte Yalas Beetle auszumachen doch Yala zog sie einfach mit. Der quirlige Blondschopf stürmte direkt wieder fröhlich drauf los. Als Yala ihr das Auto als „Fuchur“ vorstellte musste Aimee laut lachen, knickste dann aber artig Fuchur, es ist mir eine Freude ihre Bekanntschaft zu machen. stieß sie immer noch lachend aus. Während Yala verzweifelt in ihrem Auto nach passenden Schuhen suchte, plapperte sie unermüdlich weiter. Aimee schmunzelte, daran würde sie sich zu gerne gewöhnen! Oh Yala, du solltest dringend mal dein Chaos beseitigen! sagte Aimee scherzhaft und keines falls tadelnd. Die blonde Vampirdame wartete geduldig bis Yala das gewünschte Paar gefunden hatte. Hey, die Sneakers sind aber hübsch! merkte Aimee an, als Yala die Schuhe tauschte. Sie wartete bis Yala fertig war und ging dann mit ihr zu ihrem schwarzen BMW 320i Cabrio und schmunzelte. So, das wäre mein Auto! grinsend deutete Aimee auf den Wagen, Und ja, ich kenne die Problematik eines Cabriolets durchaus auch! Ich fahr ja auch eines. Aimee kicherte und öffnete das Auto. Aber Yala. Jetzt mal im Ernst, ich liebe mein Cabrio. Auch wenn wir vielleicht etwas eingeschränkter sind. Ich fahr das so gern! Ich fahr auch gern Nachts Ohne Verdeck, dann kann man die Sterne sehen! erzählte Aimee strahlend. Dann zwinkerte sie Yala zu und sah kurz an sich runter um ihr Outfit zu überprüfen und überlegte welche Schuhe sie anziehen sollte. In den schwarzen Ankle Boots die ich anhabe, kann ich sicher nicht auf die Jagt gehen, aber…. Chucks… würden sich sicher auch recht gut zu der engen Jeans machen. Wo hab ich nur die Schuhe…? Führte sie den Gedanken weiter und lud einige wuchtige Koffer aus dem Auto. Wenn ich jetzt noch wüsste in welchem ich die Schuhe hab? sagte sie etwas kleinlaut und fing an den ersten Koffer zu öffnen. In dem jedenfalls nicht! sagte sie und räumte den Koffer wieder in den Kofferraum. Systematisch durchforstete sie ihr Gepäck bis sie den richtigen Koffer gefunden hatte. Oh, Gott sei dank ich hab sie! stieß sie fast erleichtert aus, nahm sich ein paar Chucks aus dem Koffer und setze sich dann auf den Koffer um die Schuhe zu wechseln. Ich räum noch schnell die Sachen wieder weg, dann können wir los ja!“ sagte sie und räumte alles wieder in ihr Auto. Dann zog sie die Karte, die sie von Mrs. Anderson bekommen hatte aus ihrer Gesäßtasche und legte sie auf das Dach von ihrem Auto. Ok, hier ist der Mt. Baker Nationalpark, der erstreckt sich ja fast bis Canada! Aimee versuchte sich kurz zu orientieren und zeigte dann in westliche Richtung Also ich würde sagen da lang, dahinten durch den Wald durch, oder? Aimee faltete die Karte wieder zusammen, steckte sie wieder in die Hosentasche und hakte sich dann wieder bei Yala unter. Ok Yala, bist du bereit? sie sah Yala erwartungsvoll an und machte die ersten zögerlichen Schritte über den Parkplatz in Richtung Wald.
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Jayden Smith
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Do 28 Jan 2010, 16:18

Der Fahrer des roten Mitsubishi Lancer Evolution X hatte die Musik, die aus der Anlage kam auf volle Lautstärke aufgedreht. Wohl etwas zu schnell fuhr er die asphaltierte Auffahrt zum College hinauf. Er war schon sehr gespannt, was ihn dort oben erwarten würde und deswegen drückte er noch etwas aufs Gaspedal. Der junge Mann staunte nicht schlecht, als er das Gebäude, das sich in alle Richtungen vor ihm erstreckte, zu Gesicht bekam. Im Augenblick konzentrierte er sich nicht auf das, was vor ich passierte, sondern hatte nur noch Augen für das Gebäude und seine Gedanken schwirrten irgendwo umher. Anstatt anzuhalten, fuhr er immer noch mit erhöhter Geschwindigkeit den Parkplatz entlang. Plötzlich ging sein Blick wieder auf den Betonboden, der vor ihm lag und voller Entsetzen sah er, dass sich ein Mädchen gerade vor ihm, nicht allzu weit entfernt befand. Geistesgegenwärtig betätigte er mit aller Kraft die sein Fuß aufbringen konnte, die Bremse um noch rechtzeitig anhalten zu können. Seine Augen waren vor Schreck weit aufgerissen und die Sekunden schienen bei dem Anblick des Mädchens in Zeitlupe zu vergehen. Die Bremswirkung machte sich zwar langsam bemerkbar, aber rechtzeitig würde das Auto niemals zum Stilltand kommen. Während die Musik in seine Ohren hämmerte, war der Junge wie erstarrt, den Blick nach vorne und einfach nur Unfähig in diesem Augenblick den Versuch zu Wagen, das Lenkrad auf eine Seite zu reißen. Nein! Nicht so, nicht jetzt! Das kann nicht sein! Er wusste nicht ob sie ihn früh genug bemerkt hatte um sich vielleicht doch noch durch ein Wunder irgendwie zu retten. Jayden wollte gar nicht hinsehen, aber er konnte nicht anders, als das Mädchen vor ihm anzustarren. Der Schreck und das Bild des Zusammenpralls der sich in wenigen Sekunden ereignen würde, spielte sich bereits mehrfach in seinem Kopf ab und lies keine Reaktion zu. Unausweichlich schoss der Wagen auf das Mädchen, Aimee Raven, die er zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht kannte, zu.
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Yala Thompson
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Di 02 Feb 2010, 14:37

Fast hüpfend begleitete Yala Aimee zu ihrem Auto. Immerhin musste diese auch noch ihre Schuhe wechseln, ehe sie zur Jagd aufbrechen könnten. “Hey, das Chaos in meinem Kofferraum ist nur solange, bis wir die Sachen in unser Zimmer hinauf geschafft haben. Wo hätte ich denn deiner Meinung nach meine Sachen lagern sollen, hmm? In einem Schuppen bei irgend so einem Bauern? Nein, bestimmt nicht. Aber da wir ja nun hier angekommen sind, können wir das ja als nächstes machen, also die Sachen hochbringen, oder?“ alberte Yala. Dann blieb sie erstaunt vor Aimees Auto stehen. “Wow, auch ein Cabrio und auch eine deutsche Marke. Sag das doch gleich. Ich hab mich mit mienen Äußerungen voll zum Horst gemacht. Natürlich kennst du so auch die Problematik mit dem „Offen-fahren“. Wie peinlich“, sagte sie, kicherte dabei aber mehr, als dass sie es wirklich ernst meinen würde. Dann schwieg Yala einen Moment, während Aimee einen nach dem anderen Koffer nach draußen hievte und ebenfalls nach ihren Schuhe suchte. Ja ja, und mir sagen, ich hätte Chaos in meinem Auto.. und selber.. okay, sie hat das Chaos besser in Koffern verpacken können kicherte sie innerlich und beobachtete Aimee weiter. Während diese die monströsen Koffer wieder zurück in den Kofferraum ihres Autos packte, schaute Yala sich einen Moment auf dem Parkplatz um. Wow, hier sind wirklich einige Autos dazugekommen. Und die meisten sehr viel mehr wert, als mein kleiner Fuchur. Na ja, was soll ich mit so einer Protzkarre? Statussymbole haben mir ja noch nie wirklich viel bedeutet und „Freunde“ kann man sich dadurch auch nicht erkaufen. Zumindest keine ehrlich gemeinten Freunde, schloss sie ihren Gedanken ab und war sehr zufrieden, dass Aimee in dieser Weise ähnlich wie sie selber war. Als Aimee die Karte der Umgebung erneut ausbreitete, schaute Yala nochmals aufmerksam mit auf die Route, die Aimee zeigte und nickte. “Okay, dann lass uns gleich mal in die Richtung aufbrechen!“, posaunte sie euphorisch hinaus und drehte sich um, um schon in die Richtung loszustiefeln, die sie eben festgelegt hatten, als sie plötzlich ein Auto auf Aimee zusteuern sah.
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Aimee Raven
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Mo 15 Feb 2010, 18:52

Immer noch strahlend hakte sich Aimee bei Yala unter. Sie hatte die dröhnenden Bassfrequenzen schon vor ein paar Minuten wahrgenommen,sie kamen näher aber Aimee hatte sie nicht weiter beachtet und ausgeblendet. Im Moment waren ihr einfach andere Dinge wichtiger erschienen, doch jetzt verfluchte sie sich, dass sie nicht besser aufgepasst hatte. Wie konnte ihr das nur passieren, dass war beinahe unvorsichtig, sie hatte mit vielem gerechnet, aber sicher nicht mit einem solchen Szenario. Sie blickte fast erschrocken zu Yala und dann auf den Parkplatz , wo der rote Mitsubishi Lancer Evolution X unaufhaltbar auf sie zu raste. Das Auto schoss viel zu schnell auf sie zu und der Fahrer, ein Mensch wie Aimee schnell erkannte, machte nicht den geringsten Versuch, zu bremsen oder das Auto aus der Spur zu bringen. Der Geruch von Adrenalin schoss ihr in die Nase und sie konnte sein Herz hören. Es dröhnte und pumpte das Blut donnernd durch seine Arterien! Scheinbar stand der Fahrer schon jetzt unter Schock, Aimee konnte also nicht mehr mit einer Reaktion seinerseits rechnen. Natürlich könnte sie den Wagen mit einer einzigen kleinen Handbewegung stoppen, aber das würde zwei Gefahren bärgen, erstens könnte sich der Fahrer bei dem Aufprall schwer verletzen, da der Zusammenstoß mit ihrem Körper, dem einer Betonwand gleich kommen würde, zweitens würden sie sich dadurch natürlich verdächtig machen, beides wollte Aimee auf keinen Fall riskieren. Die Gedanken in ihrem Kopf überschlugen sich förmlich. Was sollte sie jetzt tun, selbst für einen Sprung zur Seite, in menschlicher Geschwindigkeit, war es fast schon zu spät. Aber sie musste jetzt reagieren! Sie hoffte einfach, dass der Junge soweit unter Schock stehen würde, dass er die Situation im nach hinein nicht mehr richtig abschätzen könnte. „ Blöder Idiot, wie kann man auch in so einer Geschwindigkeit auf einen Parkplatz donnern!“ Sie sah nochmal kurz zu Yala, flüsterte unmerklich „ es tut mir Leid!“ sprang dann in einem Satz,zur Seite und krallte sich dabei an Yala fest, so dass diese eben so unsanft auf dem Asphalt landen müsste wie sie selber. Wäre sie ein Mensch gewesen, hätte der Aufprall sicher weh getan. Sie gab sich Mühe, den ganzen Fluchtversuch so menschlich wie möglich Aussehen zu lassen und blieb einige Sekunden auf dem harten Boden liegen, bevor sie sich ungelenk aufrappelte und erstmal auf dem Boden sitzen blieb. Ihr erster Blick viel auf Yala und unnötigerweise fragte sie „ Geht es dir gut?“ Erst dann wendete sie ihren Blick zu dem Auto und dem Jungen darin. Sie war wütend aber trotzdem mußte sie nachsehen ob dem Jungen gut ging. Schließlich war er ein Mensch und konnte sich leicht verletzten! „ Du blöder Idiot!“ keifte sie immer noch auf dem Boden sitzend. „Spinnst du eigentlich total, wie kannst du hier so über den Parkplatz brettern? Das ist doch keine Rennstrecke!“ Langsam erhob sie sich und versuchte die nasse Erde von ihren Kleidern abzureiben, was aber nicht vollständig gelang. „Na super, jetzt seh ich auch noch aus wie Aimee aus dem Sumpf!“ dachte sie und seufzte leise. Sie reichte Yala ihre Hand um ihr aufzuhelfen und sah dann wieder zu dem rotem Mitsubishi herüber. Sie hoffte trotzdem, dass es dem Jungen gut ging und er sich nicht ernsthaft verletzt hatte.
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Jayden Smith
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Mi 17 Feb 2010, 13:09

Die eigentlich laute Musik war für den Jungen nur noch ein leises Nebengeräusch in den Ohren geworden. Der immer schneller werdende Herzschlag drängte alle anderen Geräusche in den Hintergrund. Die Augen, die gerade noch ein Mädchen im Visier hatten, starrten von der einen auf die andere Sekunde ins Leere. Beinahe am Ende des Parkplatzes kam das Fahrzeug zum Stillstand und das Zusammenprallen mit dem Mädchen war wie durch ein Wunder ausgeblieben. Der Atem war schwer, der Herzschlag unverändert schnell und die Hände saßen nach wie vor fest am Lenkrad. Hatte er das grade nur geträumt? Er wusste es nicht. Ein leichtes Zittern durchfuhr seinen Körper und der Schweiß schoss regelrecht aus den Poren. Es dauerte bis sich der Junge wieder halbwegs unter Kontrolle hatte und der Herzschlag langsam wieder absank. Als er wieder Herr seiner Sinne war, drehte er gleich die Musik in seinem Wagen ab. Anschließend sah er sich um und sah die beiden Mädchen. Der Junge zog den Schlüssel und sogleich verstummte der Motor. Gleich darauf öffnete er langsam und ziemlich unsicher die Tür des Fahrzeuges. Er atmete einige Male tief ein und aus, aber es half nicht wirklich, denn die Unsicherheit lies sich nicht so einfach abschütteln. “Es … es tut mir leid“, stammelte der Junge. Mehr kam nicht aus seinem Mund. Er war ziemlich fertig nach dieser ungewollten Aktion und überlegte sich, ob es vielleicht nicht besser wäre, wenn er am besten gleich wieder verschwinden würde. Kurz nachschauen ob es dem Mädchen gut geht und dann die Kurve kratzen. “Habt ihr… seit ihr… alles in Ordnung?“. Das nächste Gestammel fand den Weg aus seinem Mund und er war unsicher. Nicht nur wegen der Anwesenheit der beiden hübschen Mädchen, nein, auch weil er gerade eine Situation erlebt hatte, mit dieser er nie im Leben gerechnet hätte.
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Yala Thompson
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Mi 17 Feb 2010, 21:23

Ein wenig wirkte es, als wäre Yala paralysiert, während das Auto mit unveränderter Geschwindigkeit auf die beiden Freundinnen zugerast kam. Kurz überlegte Yala, welche Möglichkeit sich Aimee und ihr bieten würden, um möglichst unauffällig aus dieser brenzligen Situation zu entkommen. Selbst wenn wir zur Seite springen , dachte Yala als Aimee bereits nach ihrem Arm griff und sie gemeinsam mit ihr zur Seite sprang. Wenn sie es vorher gewusst hätte, hätte sich die kleine quirlige Vampirdame nach diesem Stunt sicherlich elegant abgerollt, doch so blieb ihr leider keine andere Wahl als für Menschenaugen unsanft auf dem Boden aufzuschlagen. “Wow, Aimee... das war cool“, kicherte Yala und setzte sich langsam auf. Okay, unser Aufschlag wird geklungen haben, als wenn eine massive Felswand abgebrochen ist. Hoffen wir einfach, dass der Junge so sehr unter Schock steht, dass er dies nicht bemerkt hat, schoss es Yala durch den Kopf.
Als Aimee einen kurzen Augenblick später näher zu ihr herantrat und sie kurz darauf fragte, ob alles mit ihr in Ordnung sei, brach Yala erneut in einen Lachanfall aus. “Aimee, entschuldige, aber die Frage ist einfach so was von ...überflüssig! Aber ja zu deiner Beruhigung, mir geht es gut und mir fehlt auch nichts. Und wenn du dich jetzt sehen könntest!!! Irgendwie siehst du ein wenig.. dreckig aus!! Oh man, aber ich sehe bestimmt nicht besser aus, oder?“ lachte Yala und deutet auf Aimee, ehe sie die ihr entgegen gestreckte Hand nahm und sich hoch zog. Dann folgte sie Aimee, die schon direkt auf das Auto des jungen Mannes zusteuerte. Natürlich wollte sie auch wissen, wer so leichtsinnig ist und mit dieser wahnsinnigen Geschwindigkeit auf einen Parkplatz eines Colleges rast.
Na, dann schauen wir doch einmal, wer das überhaupt ist und was für eine supertolle Begründung er für seine „Amokfahrt“ anzubieten hat , überlegte Yala als sie beide auf dem Weg zu dem menschlichen Autofahrer waren. Bei dem Auto angekommen blieb sie neben Aimee stehen und schaute zu dem Jungen, der bereits, ein wenig wackelig auf den Beinen, ausstieg. “Hey, bist du soweit in Ordnung, oder ist dir was passiert? Und,.. wer bist du überhaupt? Also, ich bin Yala..“, plabberte die kleine Frohnatur schon wieder drauf los und hatte den Schock von eben schon wieder fast vergessen.
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Aimee Raven
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Do 18 Feb 2010, 13:21

Nachdem auch Yala sich kichernd aufgerappelt hatte, beruhigte sich Aimee langsam wieder. Sie war wirklich wütend auf diesen Jungen gewesen, „wie konnte man auch nur so schrecklich unvorsichtig sein!“ Wären die beiden Mädchen Menschen gewesen, hätte die ganze Sache wirklich böse ausgehen können. Doch als der Junge völlig unter Schock auf die beiden zu gelaufen kam und Yala ihn schon wieder fröhlich wie immer begrüßte, verflog Aimees Wut langsam. Ihre Gesichtsmuskeln schienen sich merklich zu entspannen, doch eines blieb und ließ sich nicht so einfach vertreiben, die Sorge, dass dem Jungen, trotz des ganzen Tumultes etwas ungewöhnliches an den beiden aufgefallen sein könnte.Das wäre eine Katastrophe, denn sie wußte nicht ob der fremde Junge auch ein Schüler dieses Colleges war und ob die menschliches Schüler hier überhaupt von Dr. Cullen eingeweiht waren. Sie wollte jedenfalls kein Risiko eingehen, bevor sie über dieses heikele Thema nicht genau Bescheid wußte. Aimee seufzte und sah zu dem Jungen, mit weit freundlicher Stimme als eben fragte sie. „ Alles okay bei dir, oder hast du dir weh getan?“ Sie sah an sich runter und beschloss, sich einfach mal das Knie zu reiben, als würde es schmerzen. Aimee hoffte das Yala diesen Wink verstehen und das auch ihr etwas weh tun würde, schließlich waren sie grade ziemlich unsanft auf dem Boden gelandet und das würde einem Menschen natürlich weh tun. Aimee wollte dem Fremden noch etwas auf den Zahn fühlen, sie wollte sicher gehen, dass er keinen Verdacht geschöpft hatte, oder im Fall der Fälle ihren Charme etwas spielen lassen. Dies funktionierte bei Menschen eigentlich immer recht gut, sie waren von Natur aus fasziniert und gleichzeitig auch instinktiv auf Abstand bedacht. Des Öfteren war diese Wirkung wirklich von Vorteil, aber eigentlich hoffte sie, dass sie diesmal ohne diese Spielchen aus dieser Sache raus kommen würden. „ Wie konnte das denn passieren? Hast du uns denn gar nicht gesehen?“ Aimee versuchte ruhig und freundlich zusprechen sie legte ein unsicheres, kleines Lächeln auf ihre Lippen und hoffte das der Junge sich jetzt wieder soweit beruhigt hatte um etwas über seine Wahrnehmung des ganzen Vorfalles preiszugeben.
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Jayden Smith
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Mo 22 Feb 2010, 18:14

Das Gesicht des Jungen war noch immer sehr bleich und die Farbe wollte den Weg noch nicht so richtig wieder finden. Noch immer etwas zitternd und recht unsicher stand er vor den beiden Mädchen und wusste nicht so recht, wo er anfangen sollte. “Ich… ich weiß es nicht… alles ging so schnell“, stammelte der Junge herum und war dabei nicht in der Lage, die beiden Mädchen anzuschauen. Starr fiel sein Blick zu Boden, während er nach weiteren Worten suchte. “Ich bin Ok… es war nur… eine ungewöhnliche Situation…“.“Habt… seid ihr beide in Ordnung?“, fragte er noch einmal, nachdem die Frage vorhin scheinbar untergegangen war. Sein Magen spielte gerade etwas verrückt und mit einem leicht schmerzverzerrtem Gesicht fasste er sich an den Bauch. Kurzzeitig wurde ihm auch schwarz vor Augen, und sein Atem wurde schneller, als er wieder etwas verschwommen sah. Mit einer Hand stütze er sich am Fahrzeug ab, und es dauerte ein wenig, bis er wieder klar sehen konnte. “Was war das denn?“, murmelte der Junge vor sich hin, während er versuchte, sich nichts von dem anmerken zu lassen, was gerade vorgefallen war. Ein gespieltes Lächeln setzte er auf und sah die beiden Mädchen an.
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Yala Thompson
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Mi 24 Feb 2010, 13:31

Yala stand immer noch ein wenig unsicher und neugierig neben dem Jungen und Aimee und war fast ein wenig perplex. Wollte er mich nicht hören? Oder steht er immer noch so unter Schock, dass er mich vielleicht gar nicht wahrgenommen hat? Aber manno, wie soll man ihm denn so helfen!? , ging es ihr durch den Kopf und sie musterte den armen Kerl nochmals. Fast instinktiv rieb sie sich ein wenig den Nacken, eher, weil sie nicht wusste, wo sie mit ihren Händen hin sollte. Für das menschliche Augen würde diese kleine Geste aber den Anschein erwecken, dass sie sich bei dem Aufprall auf dem Asphalt doch ein wenig verletzt haben könnte. Aus den Augenwinkeln bemerkte Yala, dass Aimee sich das Knie rieb. Macht sie das jetzt, weil sie sich wirklich verletzt hat? Nein, oder? Also, das geht doch gar nicht, glaub ich, und sonst hätte ich mir ja auch wehtun müssen, oder?!. Immerhin sind wir sonst immer hart im Nehmen. Also, unsere Art, dachte sie in Gedanken und musste ein wenig schmunzeln. Bevor sie den Jungen wieder anschaute, blickte sie sich ein wenig Hilfe suchend auf dem Parkplatz um. Leider waren außer ihnen drei keine weitere Person anwesend, die den Unfall bemerkt hat und ihnen so zur Hilfe eilen könnte. Ihr Blick fiel daraufhin wieder auf das Auto des Jungen und dann zu ihm. Er stützt sich ab. Dann hat ihn das alles doch sehr mitgenommen. Okay, wahrscheinlich sollten wir ihn irgendwo hinbringen, wo er sich ein wenig ausruhen könnte, oder?, schlussfolgerte Yala in Gedanken und ergriff erneut das Wort: “Du hast uns immer noch nicht verraten, wie du eigentlich heißt. Außerdem bist du echt blass. Willst du dich nicht lieber wieder hinsetzen?“. Dann blickte sie mit großen Augen Aimee an und hoffte, dass diese wusste, was sie beide als nächstes machen sollten.
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Aimee Raven
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Mi 24 Feb 2010, 14:52

Doch recht erleichtert stellte Aimee fest, dass auch Yala sich eine Körperstelle rieb, als würde es ihr schmerzen. „Nur nicht auffallen, nicht auffallen!“ klang ihre Stimme immer wieder mahnend in ihren Gedanken. Sie musterte den Jungen, der immer noch unter Schock zu stehen schien. Sein Herzschlag hatte sich deutlich verlangsamt, aber sein Puls hämmerte trotzdem noch sehr unnatürlich. „ Ja ich denke soweit bin ich ok, vielleicht gibt das ein oder zwei blaue Flecken, aber das werd ich überleben!“ log sie ohne mit der Wimper zu zucken auf die Frage des Jungen. Sie hasste es zu lügen, aber in so einer Situation war es ja eher eine Art Notlüge, also konnte sie das mit ihrem Gewissen durchaus vereinbaren. Aimee merkte, dass der Junge Yala´s als auch ihre Fragen völlig übergangen hatte und versuchte nochmal mit ihm ins Gespräch zu kommen. Mit freundlicher und ruhiger Stimme wendete sie sich noch mal an ihn „ Also ich bin Aimee und du siehst wirklich blass aus!“ Stimmt sie Yala zu, „ Versuch dich zu beruhigen, es ist keinem etwas ernstes passiert und dein Auto ist auch nicht kaputt.“ Sie sah kurz zu Yala, die sich suchend auf dem Parkplatz umsah. Aimee war froh das niemand anderes hier war, dass hätte zu weiteren Komplikationen führen können. Hätten andere Menschen die Szene beobachtet, wäre es sicher weit schwieriger geworden aus der Situation wieder heile raus zukommen. Sie hoffte jetzt einfach nur noch, dass der Junge wirklich unverletzt war und sich nicht mehr an jedes Detail des Unfalls erinnern konnte. Denn sie wollte nicht am ersten Tag, den sie hier verbrachte schon ärger haben. Sie legte all ihre Hoffnung hier in dieses College und hatte mit Yala auch schon ihre erste Freundin gefunden. Sie wollte nicht gehen müssen, nur weil sie einen Moment zu unaufmerksam war. Ein leises murmeln, des Jungen riss sie aus ihren Gedanken, der Junge krümmte sich vor Schmerzen und sein Atem hatte sich drastisch beschleunigt. „ Oh nein! Das hat mir jetzt wirklich noch gefehlt! Was mach ich nur?“ Mit sorgenvoller Miene sah sie zu Yala. „Yala, es scheint ihm wirklich nicht gut zu gehen. Was machen wir denn jetzt?“ fragte Aimee leise. Sie sah wieder zu dem Jungen rüber, der sich auf seinem Auto abstützen musste um nicht zusammen zu sacken. „ Aimee, er ist verletzt…lass dir was einfallen. Du kannst ihn nicht einfach alleine hier zurück lassen!“ hämmerte es in ihren Gedanken. „ Dr. Cullen!“ stieß sie plötzlich ihren Gedanken laut aus. „ Yala, wir sollten ihn zu Dr. Cullen bringen, er ist Arzt. Er wird sicher wissen was zu tun ist.“ Eigentlich war es genau das was Aimee verhindern wollte. Aufsehen erregen. Dr. Cullen, würde sicher böse sein, dass die beiden so unvorsichtig gewesen waren. Vielleicht würde er sie auch der Schule verweisen, aber was sollte sie anderes tun, sie konnte den Jungen ja schlecht hier liegen lassen. Wer weiß was er sich bei dem Unfall verletzt hatte und sie war schließlich selber schuld daran, sie hätte ihn schon hören müssen, lange bevor er auf den Parkplatz eingebogen war. Sie hatte nicht aufgepasst, dafür musste sie jetzt grade stehen. Sie sah noch einmal zu Yala und ging dann langsam auf den Jungen zu. „ Hör mal, wir werden dich jetzt rein bringen. Dr. Cullen ist Arzt, er wird dir helfen.“ Sagte sie fast sanft um den Jungen zu beruhigen.
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Jayden Smith
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Do 25 Feb 2010, 18:25

Ach ja, da war noch was…. Der Gedanke schoss ihm durch den Kopf als er neuerlich nach seinem Namen gefragt wurde. Während dessen hatte er eine Hand noch immer am Wagen um sich abstützen zu können. Langsam verschwand das verschwommene und er hatte wieder ein klares Sichtfeld. Sein Magen rebellierte allerdings noch immer heftig und das sogar ziemlich laut. “Jayden, ich heiße Jayden“. Mit diesen Worten stellte er sich kurz vor. Er lächelte ganz kurz ohne das es aufgesetzt war, aber die Magenschmerzen waren alles andere als angenehm. “Ein Arzt?“. Dabei schüttelte der Junge den Kopf. “Ich glaub das ist nur… weil ich … hunger hab“. Jayden blickte auf den Boden und sein Gesicht färbte sich von der einen auf die andere Sekunde rot. Wie peinlich…. Er wollte irgendetwas sagen, aber er wusste nicht was. Aber die Situation so wie sie grade war, passte ihm ganz und gar nicht. Ein Arzt war auch etwas, das er nicht brauchte, jedenfalls glaubte er dass, mehr als einen Schock hatte er in seinen Augen nicht davon getragen. Nur die Umstände, dass er schon mehrere Stunden nichts mehr gegessen hatte, machten sich bemerkbar und das in einer unangenehmen Lautstärke.
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Yala Thompson
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Do 25 Feb 2010, 23:40

Immer noch ein wenig unbeholfen und in Yalas Augen kein Stück vorangekommen, standen die drei auf dem Parkplatz. So tatenlos herumzustehen war überhaupt nicht Yalas Art. Sie wollte eigentlich erst auf die Jagd aufbrechen und danach in die Stadt. Immerhin war ihr eigentlicher Plan für den Tag, das gemeinsame Zimmer einzurichten. Aber dieser kleine Zwischenfall hier hatte erstmal Aimees und ihren Plan durcheinander gewirbelt. Natürlich, ging jetzt erst einmal das Wohl des menschlichen Jungens vor, aber dieser lehnte vehement ab, einen Arzt aufzusuchen. Zögernd ergriff Yala das Wort: “Ich denke, wenn Aimee sagt, dass wir dich besser zu einem Arzt bringen sollen, Jayden, dann ist das wirklich das Beste. Nicht, dass du dich doch ein wenig verletzt hast. Immerhin können wir zwei dich ja schlecht hier einfach so alleine lassen. Und uns beiden macht es nichts aus, dich hineinzubegleiten.“ Na, wenigstens wissen wir nun schon einmal seinen Namen. Das ist bestimmt viel wert, falls der Junge auf einmal in Ohnmacht fällt, dachte Yala leicht amüsiert. Aber nicht auszudenken, wenn was passieren würde, wenn er doch noch zusammenbrechen sollte. Ich könnte mir das nie verzeihen – und Aimee sicherlich auch nicht. Und was für ein Aufsehen wir damit erregen würde.. Herrjemine, fügte sie seufzend für sich in Gedanken hinzu. “Außerdem müsstest du ja eh reingehen, wenn du dich anmelden willst. Und dann könnten wir dich ja einfach zum Sekretariat begleiten. Dann irrst du auch nicht verloren durchs Gebäude. Oder willst du dich hier gar nicht einschreiben?“, fragte Yala zaghaft. Ach Quatsch, bestimmt will er sich hier anmelden. Immerhin konnte er es ja eigentlich gar nicht erwarten, hierher zu kommen. Aber dass Männer immer gleich so ein Problem damit haben, wenn es heißt, dass sie zum Arzt gehen sollen, verstehe ich nicht, scherzte Yala schon wieder in Gedanken. Sie ließ ein Seufzen hören und blickte wieder zu Jayden. „So, und nun keine Widerrede! Ich bin dafür, dass wir nun erstmal ins Sekretariat gehen!“ beschloss sie kurzerhand und schaute zu Aimee, wissend, dass diese ihre Meinung sicherlich unterstützen wird.
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   So 07 März 2010, 11:41

„Du hast hunger?“ Etwas ungläubig musterte Aimee den Jungen, der sich dann auch endlich vorstellte. „Jayden… naja es wäre mir trotzdem lieber, wenn er sich durch checken lies!“ dachte Aimee die dem ganzen immer noch nicht so ganz traute. Als Jayden´s Magen dann doch unüberhörbar knurrte und es dem Jungen die Schamesröte ins Gesicht trieb musste Aimee schmunzeln. „ Na dafür dass du nur hunger hast, hast du uns aber einen ganz schönen Schrecken eingejagt.“ Sagte Aimee immer noch freundlich. Sie überlegte, wie sie den Jungen überreden konnte mit ins Gebäude zu gehen. Sie wollte ihn wenigstens sicher bei Mrs Anderson wissen, bevor sie sich mit Yala auf den Weg machte. Aimee konnte nicht ausschließen, dass er sich doch verletzt hatte und er es nur auf Grund seines Schocks noch nicht merkte. Noch lieber wäre es ihr natürlich, wenn er doch zu Dr. Cullen gehen würde. Yala ergriff das Wort und versuchte Jayden zu überzeugen ihnen ins Gebäude zu folgen, Aimee nickte zustimmend „ Hör mal Jayden, Yala hat Recht, du möchtest dich sicher einschreiben oder?“ fragte Aimee und hatte immer noch ihre sanfte Stimme aufgesetzt, sie hatte die Erfahrung gemacht, dass diese Stimme auf Menschen am ehesten Wirkte. „ Komm wir zeigen dir, wo das Sekretariat ist, Mrs Anderson ist auch sehr nett.“ fügte Aimee an, in der Hoffnung ihm ein bisschen die Hemmungen zu nehmen. „ Oder vielleicht sehen wir doch mal bei Dr. Cullen vorbei“ , versuchte sie auf Jayden einzureden, „ Es würde mir besser gehen, wenn ich wüsste, dass du dich wirklich nicht verletzt hast!“ sie legte ein warmes Lächeln auf ihre Lippen, war aber die ganze Zeit darauf bedacht, nicht zu Nahe an Jayden heran zu treten, geschweige denn ihn zu berühren. Sie zwinkerte Yala unmerklich zu und harkte sich dann bei ihrer Freundin unter. „ Sag mal Jayden, wie alt bist du eigentlich?“ fragte sie während sie langsam neben Yala zurück Richtung Gebäude ging. Sie hoffte das Jayden , durch diese kleine Smalltalk-Attacke , nicht mehr wiedersprechen, sondern den beiden einfach ins Gebäude folgen würde. Sie machte noch ein paar Schritte über den Parkplatz und sah sich noch einmal um, ob Jayden ihnen jetzt folgte.


( Aimee Raven = Die Aula )
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Jayden Smith
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   So 14 März 2010, 04:51

Herje… na da hab ich ja ne große Auswahlmöglichkeit… ins Sekretariat oder gar zu nem Arzt… wieso wollen die mir nicht glauben dass es mir gut geht und ich wirklich nur Hunger habe. Jayden war alles andere als erfreut darüber, welche ach so tollen „Vorschläge“ die beiden Mädchen hatten. Wobei „Vorschläge“ konnte man es eigentlich nicht nennen. Die beiden würden solange hartnäckig sein, bis er klein beigeben würde. Aus diesem Grund lies er es gleich bleiben, da es eine aussichtslose Situation für ihn war. “Ja, ich hab Hunger, aber wir können gern zu dem Arzt da gehen, wenn euch dann wohler ist“. Das war wohl das Beste das er momentan machen konnte. Die beiden sollten ihn einfach dort hin begleiten und die Sache wäre dann wohl erledigt. “Natürlich will ich mich hier einschreiben, aber ich glaube das hat doch noch etwas Zeit oder lieg ich da falsch?. Langsam setzte sich der Junge in Bewegung und folgte den beiden anderen. “Ich bin 18… und auch wenn ich eigentlich nicht fragen sollte… aber wie alt seit ihr beiden denn? Er versuchte so gut es ging die nicht vorhandene Freude über den anstehenden Besuch bei dem genannten Doktor zu verbergen und setzte ein Lächeln auf. Genau bis zur Tür werden mich die beiden bringen und nicht weiter… wäre doch gelacht, wenn ich da wirklich reinschauen müßte. Ein kurzzeitiges böses Grinsen legte sich auf sein Gesicht, ehe das aufgesetzte Lächeln zurück kehrte.

(Jayden Smith = Die Aula)
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Louis Spencer

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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   So 14 März 2010, 13:00

In einem doch sehr gemütlichen Tempo rollte die dunkle Limosine die Straße zum College hinauf.Der Fahrer hatte es nicht eilig und lenkte den Wagen langsam um die Kurven.Ein kurzer Blick in den Rückspiegel zeigte dem jungen Mann,das kein anderes Auto den Weg hinauf zum Gebäude suchte und so ließ er sich Zeit und seinen Gedanken freien Lauf.
Der Schritt heute,würde immerhin ein einschneidendes Ereignis sein und sein Leben,so wie es bisher war,gewaltig ändern.Noch bis vor einigen Wochen,waren Menschen seine Nahrungsquelle gewesen.Er war zwar schon oft in Kontakt mit ihnen gewesen,wenn er nicht durstig war.Und doch hatte er seinen Durst stets an ihnen gestillt.Und all das sollte nun vorbei sein.Er würde seinen Durst nicht mehr länger mit dem süßen Lebenssaft stillen,sondern darauf verzichten.Und die Alternative im Tierblut suchen.
Routiniert setzte er den Blinker seines Jaguars XJ und ließ den sportlichen Wagen in eine Parklücke,gleich am Ende des Parkplatzes gleiten.Ruhig ließ er den Schlüssel in der Zündung drehen und blieb noch einen Moment im Wagen sitzen.Die leisen Töne der CD,rieselten auf ihn ein und er nahm sie kaum wahr.Er genoss es sonst sehr,doch heute hatte Louis kein Ohr für die wundervollen Klänge.Doch die Ruhe seines Wagen wurde plötzlich unterbrochen.Ein leises aber doch nerviges Geräusch störte seine Gedanken und er wusste genau was ihn da störte.Ein kurzer Griff in die Tasche das dunkelblauen Jacketts,das auf dem Beifahrersitz lag,förderte den Störenfried ans Tageslicht.Lou schaute kurz auf den Display seines Mobiltelefons und drückte mit einem kurzen Seufzen den grünen Hörer um das Gespräch anzunehmen.
Das Gespräch dauerte keine Minute und mit einem kurzen Tastendruck schaltete er das Gerät aus.
Er wollte nicht gestört werden und er hatte allen Geschäftspartnern gesagt,das er nur noch per Mail zu erreichen wäre.Er konnte und wollte es sich nicht leisten,das pausenlos sein Handy klingelte oder er den Laptop keinen Moment zuklappte.Er hatte das Glück,in einer Position zu sitzen,wo er es sich erlauben konnte.Seine Aktien würde ihm nicht weg brechen und er hätte auch in der Nacht genug Zeit sich darum zu kümmern.Alle seine Kontakte zu Geschäftspartnern liefen ohnehin online.Getroffen hatte er noch niemanden davon.Aber wie hätte er ihnen auch erklären sollen,das er seit Jahren nicht alterte?Eine Vorstellung die ein leichtes schmunzeln,auf seinen eben noch so ernsten Gesichtsausdruck brachte.Ruhig zog er den Schlüssel ab und stieg aus dem Wagen.Auch wenn es nicht wirklich frisch an dem heutigen Tag war,und er mit der Kälte eh schon lange kein Problem mehr hatte,zog er sein dunkles Jackett über.Er mochte es nicht,wenn seine Kleidung nicht zusammen passte und legte schon immer einen gewissen Wert auf sein Aussehen.
So merkte er auch langsam das die Kontaktlinsen sich auflösten,eine Tatsache die er immer als sehr nervig empfand.Aber doch war es immer schwer,Menschen seine rote Augenfarbe zu erklären.Und so biss er in den sauren Apfel und kaufte die blau gefärbten Kontaktlinsen,in einer großen Menge ein.
Noch einen Moment verharrte er neben seinem Wagen und sah über den Parkplatz,als er zwei junge Vampirdamen bemerkten,die offensichtlich mit einem menschlichen Jungen sprachen.
Louis beschloss kurz an seinem Wagen zu warten und zu sehen,ob sie hinein gehen würden.
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Yala Thompson
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   So 14 März 2010, 16:24

Das Gefühl der Erleichterung breitete sich in Yala aus. Dass ein weiteres Auto am Ende des Parkplatzes geparkt wurde, ist der kleinen blonden Dame gar nicht aufgefallen. Ihre Gedanken und die Aufmerksamkeit galten einzig der Szene, in die sie verwickelt wurde. In Bezug auf Jayden hatten die beiden Mädels ihren „Willen“, den Jungen zum Arzt zu bringen, bekommen. Na Gott sei Dank kommt nun keine Gegenwehr mehr von ihm, sondern er kommt mit zu Dr. Cullen. Sonst wären wir wohl auch noch Stunden hier auf dem Parkplatz gestanden, ohne wirklich voranzukommen , ging es der kleinen blonden Vampirdame durch den Kopf, als sie sich fast automatisch in Bewegung setzte und mit Aimee und Jayden zum Schulgebäude ging.
Den Weg über versuchte Yala, das kleine Gespräch, welches eingesetzt hatte, aufrecht zu erhalten. Die Frage von Jayden fand sie ziemlich direkt. „Jaja, du hast ganz Recht, dass man Frauen nicht nach ihrem Alter fragen sollte, aber nun gut wir sind ja keine „richtigen“ Frauen...“ kicherte Yala in ihrer fröhlichen Art direkt zur Antwort und meinte ihre Worte aber in keinem Fall böse. Im Gegenteil, sie zuckte mit den Schultern und plauderte weiter drauf los: „Also, ich bin 16.. und, weil das bestimmt deine nächste Frage wird, ich komme aus Island.. und woher kommst du, Jayden?“ ergänzte sie die wenigen Wörter, die bisher gesprochen wurden. So, dann liefern wir den Jungen nun bei Dr. Cullen ab und dann..müssen wir auf ihn warten, um ihm auch noch irgendetwas Essbares zu präsentieren? , überlegte Yala weiter auf dem Weg. Na, vielleicht frage ich Aimee dazu einfach, wenn er in den Raum zu Dr. Cullen gegangen ist, oder so.. sie kennst sich bestimmt aus und weiß, was wir machen. Na, warten wir erstmal ab, wie es nun weitergeht, sprach sie sich selbst innerlich Ruhe zu.
Yala war so freundlich und öffnete den anderen beiden die Tür von der Aula, und trat dann nach ihnen ein.

(Yala Thompson = Die Aula )
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Meagan Fraser
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Mi 17 März 2010, 22:46

Meagan musste ihre Nervosität unter Kontrolle halten, während sie sich sich langsam dem neuen Collage näherte. Sie musste an ihre alten Zeiten denken und sehnte sich schon etwas nach ihrem Zuhause, schließlich musste sie ihre Freunde und geliebten Tiere dort zurück lassen. Und was wird sie hier erwarten, Forks schien nicht gerade der Ort für eine kleine Partymaus zu sein. Und nun sollte sie ausgerechnet hier lernen! Danke Mama und Papa...aber was tut man nicht alles für sein Erbe. Hoffentlich gibt es hier nicht nur verkrampfte Provinzler.
Der getunte Nissan Skyline rollte nun langsam auf den Parkplatz, während Meg sich endlich wieder auf das Fahren konzentrierte, fiel ihr Blick auf die Sammlung von Edelkarossen.Wow...ob die vielleicht mal ein Rennen hier veranstalten? Das wäre vermutlich neben diesen massigen Boutiquen ein richtiger Renner...im wahrsten Sinne des Wortes.
Bei der Parkplatzsuche entdeckte sie das erste männliche Wesen und er schien, von Weitem, recht gut auszusehen. Zumindest wirkte er ziemlich gepflegt... das hätte sie diesem College gar nicht zugetraut, sie hätte eher Hinterwäldler vermutet. In Holzfällerhemd und zerschlissenen Jeans. Ihre Eltern hatten bestimmt gehofft, dass es keine guten Kerle hier gab, doch da hatten sie sich wohl geschnitten. Meagen grinste in sich hinein. Doch das Grinsen verging ihr wieder, denn egal was ihre Eltern sich mit Forks gedacht hatten, das hier war ihre letzte Chance und die musste sie nutzen. Zu oft hatte sie sich schon von anderen Dingen ablenken lassen und ihre Familie enttäuscht.
Da entdeckte die New Yorkerin einen freien Parkplatz und setzte ihr Auto rückwärts in die Lücke. Sie atmete noch einmal tief durch, kontrollierte ihr Make-up im Rückspiegel und verließ dann ihr Fahrzeug. Ihr Gepäck wollte Meg vorerst im Auto lassen und so konnte sie sich direkt auf den Weg in die Eingangshalle machen. Dabei kam sie an Louis vorbei und schenkte ihm nettes, leicht aufreizendes Lächeln und stöckelte dann auf ihre High Heels weiter um in das Hauptgebäude zu gelangen.
(Meagan= Eingangshalle)
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Louis Spencer

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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Di 30 März 2010, 04:24

Louis hatte noch einen Moment an seinem Wagen gewartet als noch ein Wagen auf dem Parkplatz fuhr.Eine junge menschliche Fahrerin ließ das sportliche Auto in eine Parklücke gleiten und Louis musterte sie kurz.Um sich dann den Blick von ihr zu lösen und kurz um den Wagen herum zu gehen.Er öffnete die Beifahrertür und suchte kurz in seiner Tasche um alle nötigen Sachen auf dem Wagen zu nehmen.Gepäck oder ähnliches hatte er keines dabei,sondern nahm nur seinen Timer und verstaute alles in seiner Tasche.Die nötigen Papiere hatte er bereits vorbereitet und auch wenn er nicht genau wusste,welche Dinge hier gewünscht waren,würde er niemals unvorbereitet in das College treten.Nichts konnte ihn mehr Stören als unvorbereitete Dinge oder eine schlechte Vorbereitung. Eines hatte er in seinem Leben schon lange begriffen.Wenn man als Vampir unter Menschen lebte,war eine gute und nicht zu durchschauende Fassade alles was einen vor großen Problemen bewahrte.Alleine die Ausweispapiere und Zeugnisse mussten regelmäßig auf den neusten Stand gebracht werden.Und auch wenn er mit Anfang 20 verwandelt worden war,hatte er nie ein Problem gehabt sich mit einer entsprechenden Kleidung und seinem sicheren Auftreten für mehrere Jahre älter auszugeben.Dies erleichtere ihm vieles und machte es ihm Möglich in der Geschäftswelt zu stehen,wie es ihm immer persönliche Freude bereitete hatte.Nur eines stand ihm immer wieder im Weg.Aber wegen diesem Problem war er nun hier und wollte es schaffen diese letzte Hürde zu nehmen.Louis war schon immer ehrgeizig genug und war sich sicher das es mit der entsprechenden Hilfe zu schaffen wäre.Auch wenn er sich realistische Gedanken dazu machte.Er wusste das es schwer werden würde und doch war er fest davon überzeugt es zu schaffen.Schon seit fast einem Jahr Trainierte er sich selbst auf diesen letzten Schritt hin und versuchte die Intervalle zu steigern in denen er menschliches Blut zu sich nahm.Und nun setzte er große Hoffnung in das College hier und hatte bereits viel über Dr. Cullen gelesen.Er hatte den festen Willen diesen letzten Schritt zu gehen und auch zu bestehen.
Noch immer leicht in Gedanken wehte ihm plötzlich ein süßlicher Geruch in die Nase.Die junge Dame war aus ihrem Wagen gestiegen und schritt nun an ihm vorbei zum Gebäude.So wie es schien wollte sie sich auch einschreiben und Louis beschloss ihr ihm leichten Abstand zu folgen.Um seine Beherrschung machte er sich in diesem Moment wenig Gedanken und hatte die letzten Tage getrunken um nun gleich am Anfang keine Probleme zu haben.Er nahm seine Tasche und verriegelte seinen Wagen bevor er langsam und mit ruhigen Schritten zum College ging.

(Louis Spencer = Die Aula)
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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   So 02 Mai 2010, 23:27

"Yaaay! Endlich habe ich es geschafft!" quiekte sie vergnügt, als sie das College erreichte.
Sie hantierte ein wenig an ihrem Outfit herum, vor lauter Aufregung, jedoch strahlte sie weiterhin und studierte ein wenig die Aussicht. Zwar ein wenig bewölkt, aber sonnig!! Was wollte man mehr?
"Es ist einem zumute wie dem befreiten Gefangenen, der staunend
die Unendlichkeit des Meeres erkennt."
, sagte sie beeindruckt zu sich selbst, im Bezug auf das College.
Auch das College an sich sah sehr einladend aus - dem rothaarigen Vampirmädchen gefiel das Gebäude.

Doch trotzdem zögerte sie ein wenig, das College zu betreten.. Ein paar Ängste quälten sie.. War es richtig was sie gerade tat? War es richtig gewesen ihren Dad und ihren Bruder zu verlassen? Doch da brauchte sie nicht lange zu überlegen.. Das College war für sie eine Chance.. eine einmalige Chance, ein, für sie, besseres Leben führen zukönnen. Auch wenn das bedeuten würde, ohne ihre Familie auszukommen. Aber sie wollte auf keinen Fall so werden wie die Vampire in ihrem Zirkel, die sich ausschließlich von Menschenblut ernährten - das wurde ihr spätestens dann klar als sie von dem tragischen Tod ihrer Mutter erfuhr. Auf keinen Fall wollte sie Menschen töten, nur weil sie nach Menschenblut durstete. Und sie fand auch das sie Fortschritte gemacht hatte auf ihrer langen Reise bis hierher.. und nun wollte sie endgültig 'vegetarisch' werden, wie es die anderen Vampire immer so schön gesagt hatten. Bei dem Gedanken lächelte Hayley still.

Auch wenn sie offen ist in dem Zusammenhang wenn sie neue Leute kennenlernt, traute sie sich in diesem Moment nicht richtig.. Sie hatte Angst vor dem was sie erwartete. Angst vor der Gewissheit.
Angst vor der Gewissheit?!,stimmte es sie nachdenklich.Was ist das eigentlich? Es ist so ein Gefühl, als ob man nachts nicht in eine dunkle Gasse gehen will, weil da möglicherweise was unbeschreiblich Schreckliches auf dich lauert. Es kann auch sein, dass da nur Dunkelheit und Unklarheit sich versteckt, und am Ende dieser Gasse weiß man, dass da nichts gewesen ist, doch wenn man davor steht, weiß man nicht, was dich erwartet und man nimmt es in Kauf, dass man davor stehen bleibt, obwohl man sich im klaren darüber ist, dass man dadurch muss, um die Gewissheit zu erlangen, aber die Angst macht deine Füße weich und lässt dich nicht weiter gehen. Und so versucht man dieses Bedürfnis nach Gewissheit zu verdrängen, um weiter leben zu können, weil es einem unmöglich erscheintlich, sich die Klarheit zu holen.

Wieso war sie jetzt nur so unschlüssig. Es war doch richtig!!
Nachdenklich, wie sie in diesem Moment war, dachte sie an ihre Mutter. Schon allein für ihre Mutter musste sie es tun. Das Glück würde schon von ganz allein kommen. Sie erinnerte sich an die Geschichte die ihre Mutter ihr fast jeden Abend vor dem Zubettgehen erzählte. Es war Hayleys Lieblingsgeschichte. Das Märchen von Hans im Glück. Lange dachte sie nach..
Das Märchen vom Hans im Glück hat etwas irritierendes. Da wird einer von allen über den Tisch gezogen, verliert sein Hab und Gut, und steht am Schluss doch nicht als der Dumme, sondern als der Glückliche da. Die Weisheit hinter dieser Geschichte ist weniger für Kinder als für Erwachsene gedacht und heißt: Es gibt kein Wechselkurs zwischen Besitz und presönlichem Glück. Das Konto kann voll und die Seele leer sein. Nichts ist wechselhafter als äußere Umstände. Die Frage bleibt: Wie macht man sein Glück? Woran liegt es, ob es andauert? Wie hängt das Innere mit dem Äußeren zusammen? Fakt ist, dass keiner zum Unglücklichsein geboren ist. Nicht zur Angst, nicht zum Leiden an sich selber und seiner Umgebung. Zur Freude, zur Lust am Leben, zur inneren Freiheit sind wir eigentlich bestimmt.
Jeder will ja glücklich sein, am liebsten jetzt gleich und für immer. Keiner, der nicht davon träumt. Wie kommt es aber dann , dass es so viele nur zur Meisterschaft in der Kunst, unglücklich zu sein, gebracht haben? Und dabei tun sie doch pausenlos alles für ihr Glück. Opfern ihre Zeit, jagen Wunschzielen hinterher. Wollen es allen recht machen, perfekt sein. Beißen die Zähne zusammen und powern sich durch. Sind versichert gegen jegliches Risiko und offen für alles, was das Leben so bietet.
Könnte es sein, dass wir vor etwas davonlaufen, wenn wir so hetzen? Wo ist das innere Feuer, wenn wir uns so ausgebrannt fühlen? Was ist der Grund der grassierenden Langeweile? Und wenn wir uns so schwer tun mit unserem Leben: was steckt in dem großen, schweren Sack, den wir auf unserem Rücken schleppen und der einen so langen Schatten wirft? Vielleicht sind es innere Blockaden, Fallen, die wir uns selbst stellen. Diese müssen wir erstmal erkennen. Und zuvor, selbst bei uns ankommen, unsere wirklichen Gefühle und Gedanken wahrehmen. Wir müssen beides kennen- zu unserem Glück: die eigenen Grenzen, aber auch die eigenen Träume und Sehnsüchte. Glück ist eine sanfte Gabe, die in den Schoß fallen mag. Also gilt: Sanft mit sich umgehen. Barmherzig zu sich selbst sein. Liebe geben und geliebt werden. Lieben und offen sein für Liebe. Nicht Habenwollen, sondern Hingabe macht lebendig. Und wer dankbar annimmt, was der andere uns schenkt, wird reich. Glück ist ein Geschenk. Glück fällt einem zu. Ganz zufällig ist es allerdings nicht. Man kann etwas tun- zum Glück. Manchmal muss man sich nur die Augen reiben. Oder die dunkle Brille absetzen. Auch das gilt: achtsam sein, bereit sein für unverhofften Besuch- und die Tür vor dem Glück nicht versperren.

Das ist das Paradox: Den inneren Frieden finden wir nicht, indem wir die ganze Welt erobern, sondern in uns selbst. Wenn wir uns selbst lieben, werden wir liebenswert. Wenn wir etwas ausstrahlen, verwandeln wir auch andere. Wer klammert verweigert das Glück. Also heißt das: Halte nichts absolut fest, weder Besitz noch Urteile. Auch keine Bilder, weder von dir selber noch von anderen...
"..und du musst für dein Glück kämpfen, dann kommt das von ganz allein. Und das College ist der richtige Weg zum Glück", beendete sie ihre Gedanken laut um sich zu ermutigen. Sie sprach sich oft selbst Mut zu.

Schnell schüttelte sie ihren Kopf, als ob sie so all die Gedanken verbannen könnte und atmete nochmals tief ein und aus. Los gehts!, dachte sie wieder mit einem Lächeln auf den Lippen. Schnurstracks lief sie in das College..

(Hayley Williams = Sekretariat)
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Melody Esposito

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BeitragThema: Re: Der Parkplatz   Mo 26 Jul 2010, 00:52

Langsam näherte sich Melody in ihrem kleinen grauen Fiat dem großen Schulgebäude. Sie liebte ihren kleinen Fiat, auch, wenn er nicht sonderlich luxuriös war - aber er leistete ihr seit über 14 Jahren gute Dienste und war ein treuer Freund geworden. Ihr Fahrweg hatte nicht all zu lang gedauert und das Cullen-College war dank dem Navigationsgerät auch nicht schwer zu finden gewesen - ein Hoch auf die neuzeitliche Technik! Erst seit wenigen Augenblicken konnte Melody das Gebäude sehen und das machte sie schlagartig nervös. Jetzt wird es langsam ernst, Mel... , redete sie zu sich selbst in Gedanken. Das machte sie häufiger, wenn sie aufgeregt war. Ich hoffe nur, ich tue das Richtige und die Zeit im College hilft mir, endlich wieder meinem Beruf als Krankenschwester folgen zu können. Was aber, wenn mich die anderen nicht leiden können? Ich hasse es, alleine zu sein! Oder ich nicht gut genug bin? Was, wenn ich den Anforderungen hier nicht gewachsen bin und sie mich schneller wieder rauswerfen, wie ich drin bin? Ach, Schluss mit den negativen Gedanken, du schaffst das schon, Mel!. Eine ihrer größten Ängste war, dass man sie zurückweisen würde, denn es gab schon Leute, die sie für arrogant hielten, gar für oberflächlich. Dabei war sie keines davon, sie legte einfach viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres und war sonst eine eher ruhige Person. Sie drängte sich nicht in den Hintergrund. Das hieß aber nicht, dass sie die Gesellschaft anderer mied, ganz im Gegenteil, sie genoss es, unter Ihresgleichen zu sein, aber sie war einfach jemand, die lieber zuhörte, statt viel zu erzählen. Aber wenn sie etwas sagte, hatte ihre Aussage Hand und Fuß.
Dieser Schritt, das College zu besuchen, war ein sehr großer für sie, denn sie legte so viel Hoffnung in das College. Sie wünschte sich nichts so sehnlich, wie wieder im Krankenhaus arbeiten zu können, ohne die Patienten töten zu wollen. Ihre Arbeit war zu Lebzeiten ihr Anker und der Mittelpunkt ihres Lebens - ja, sie war workaholik gewesen. Ihr Beruf hatte sie damals erfüllt und es war für Melody unheimlich erquickend gewesen, abends im Bett zu liegen und zu wissen, man hatte etwas Gutes und Sinnvolles getan. Das hier muss einfach klappen! Sie wollte das so sehr und damit beschloß Melody, dem Ganzen besonnen entgegen zu sehen und erstmal einen Parkplatz zu suchen. Einen Schritt nach dem anderen, Mel! ermahnte sie sich in Gedanken.
Schnell war ein Parkplatz gefunden, wobei Melody über ein paar der überaus schönen und teils auch luxuriösen Autos staunte. Als der Fiat stand, atmete Melody einmal tief ein und aus. Ein letzter Blick in ihren Spiegel zeigte ihr, dass ihr Make-Up okay war und so öffnete sie die Tür und stieg aus, wobei sie darauf bedacht war, mit ihren High Heels Halt auf dem Boden zu finden. Ein Blick auf das Gebäude vor ihr und sie war beeindruckt - es sah aus der Nähe noch viel größer aus als sie zuerst dachte. Solch großen Gebäude gaben ihr manchmal das Gefühl, klein und unbedeutend zu sein.
Sie hatte gehört, dass hier auch Menschen studierten, doch das bereitete ihr kaum Sorge, da sie schon einige Jahre unter Menschen lebte - man musste sich nur gut genug tarnen und durfte nicht auffallen! - viel größer war die Sorge vor eventuellem Leistungsdruck. Mit einer nervösen Geste zupfte sie an ihrer längeren grauen Tunika aus Seide herum, bis sie davon überzeugt war, dass alles gut saß. Dann öffnete sie die Tür zum Rücksitz und nahm ihre XXL-Tasche an sich - die Tasche war eine alte cognac-farbene Schultasche aus echtem Leder, wie Schüler und Lehrer sie bis in die 80er hatten, bis sie von Eastpacks abgelöst wurden. Melody liebte ihr alte Schultasche, sie bot so viel Platz und war ein Erinnerungsstück aus ihrer sterblichen Zeit - denn sie hatte sie als 8jährige von ihrer Mutter geschenkt bekommen. Mit einem Seufzen verschloss sie ihren grauen Fiat und trat aus der Parklücke heraus und sah, dass eine weitere junge Frau auf das College zuging. Ihr fiel insbesondere das glänzende, rote Haar auf - sie mochte rote Haare, besonders den oft irrisierenden Glanz roter Haare im Sonnenlicht. Mit einem leichten Lächeln strich sich Melody ihre rabenschwarzen Haare aus dem Gesicht, gab sich endlich einen Ruck und ging neugierig auf die Eingangspforte des Colleges zu.

(Melody Esposito - Die Aula)
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