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 Die Sitzecke

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BeitragThema: Die Sitzecke   Fr 05 Dez 2008, 15:25

Der Aufenthaltsraum ist ein großer gemütlicher Raum, ein einer Ecke stehen mehrere bequeme Sessel und andere einladende Sitzgelegenheiten. Weiter hinten ist eine Musikanlage, mehrere Computertische und ein Fernseher. Doch durch diese wird man hier nicht gestört. Rechter Hand befindet sich ein großer Kamin, in dem immer ein Feuer prasselt. Hier sind menschliche und Vampir Studenten gleichermaßen willkommen, doch wenn man weiß es fällt einem noch schwer sich zu beherrschen, sollte man diesen Raum tagsüber lieber nicht so oft aufsuchen.
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Aleksei Sokolow
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   So 24 Jan 2010, 04:33

Der Vampir nahm den Türgriff in die Hand und drückte diesen nach unten. Langsam und nicht zu hastig öffnete er die Tür und betrat den Raum. Er konnte nicht wissen, ob sich jemand in dem Raum befand, und falls doch, wollte er die betreffende Person oder Personen auf keinen Fall erschrecken. Was natürlich noch viel schlimmer gewesen wäre, wenn sich jemand hinter der Tür befunden hätte und er dem- oder derjenigen diese dann mit voller Wucht gegen irgendein Körperteil geschlagen hätte. Er hatte gelernt, die Dinge in der Umgebung von Menschen etwas ruhiger anzugehen, denn diese kamen, insofern sie nicht bescheid wußten, womit sie es zu tun hatten, nicht wirklich mit der Geschwindigkeit und all den anderen Eigenschaften, die man nach so einer Verwandlung besaß, klar. Nachdem er nun eingetreten war, schweifte sein Blick durch den Raum. Modern, alles hier war modern, vielleicht etwas zu modern für ihn. Das gute, alte und vor allem gewohnte Klassische, das fehlte ihm irgendwie. Ein Stückchen Heimat, das Vertraute, ja, das fehlte ihm. Eine leichte Ähnlichkeit zu seinem Elternhaus hatte er nur im Gang in dem sich das Sekretariat befand, ausmachen können. Nachdem sich außer ihm noch niemand im Raum befand, begab er sich in die Sitzecke und nahm auf einem bequem aussehendem Sofa platz. Es sah nicht nur so aus, nein es fühlte sich auch wahrhaft bequem an und er sank dabei leicht nach unten. Nun ließ er die Worte, die Mrs Cullen, vorhin von sich gegeben hatte, noch einmal durch seine Gedanken wiederholen. Die Tatsache, dass sie eine Begabung, eine besondere Fähigkeit besaß, erklärte so einiges. Auch wenn sie keine weiteren Details dazu offen legte, musste es wohl etwas mit der Zukunft zu tun haben. Jedenfalls war dies die Schlussfolgerung, welche er aus ihren Worten gezogen hatte. Interessant, sogar sehr interessant, dachte er sich dabei. Bis zu diesem Zeitpunkt war er noch nie einem Vampir über den Weg gelaufen, der wie er, eine Begabung, eine besondere Fähigkeit seit der Verwandlung besaß. An diesem Ort konnte er es sich aber durch aus vorstellen, auf weitere Vampire mit besonderen Eigenschaften zu treffen und sein Interesse dafür war nicht gering. Der große und vor allem auch gemütliche Raum würde den jungen Vampir sicher etwas auftauen lassen und die Schüchternheit etwas verdrängen können. Die Umgebung in dieser das Treffen stattfinden sollte, würde ein lockeres Gespräch einfacher als im kleinen Sekretariat, auf das wohl nach wie vor ein heftiger Ansturm stattfand, machen. Daniel würde wohl nicht allzu lange auf sich warten lassen, denn Verspätungen trugen nicht gerade zum Positiven, was den ersten Eindruck betraf, bei. Aleksei blickte zur Tür und wartete darauf, dass die restlichen Personen, die diesem Treffen beiwohnen sollten, den Raum betreten würden.
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Alice Cullen
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Sa 30 Jan 2010, 00:51

Auf dem ganzen Weg hallte ihre helle, freudige Stimme durch die Gänge und Alice war wieder völlig begeistert von allem, was sich entwickelt hatte. Sofort wollte sie natürlich auch Cody mitteilen, was sie bereits wusste und was sicher für ihn interessant wäre.
“ Also Cody-Schätzchen, du musst dir gar keine Sorgen machen. Ich habe Daniel schon in meinen Visionen gesehen und er scheint wirklich ein netter Kerl zu sein. Und wenn es dir am Ende doch nicht behagt, sorge ich höchstpersönlich dafür, dass du das bekommst, was du gerne hättest, ich verspreche es. Ansonsten übernachtest du heute bei uns. Oder, Jazzy?“
Das hatte Alice wohl einfach mal so beschlossen, ohne irgendwen zu fragen, aber ihr ließ man sowas ja in der Regel durchgehen. Vor allem natürlich Jasper. Er würde ihr nie einen Wunsch abschlagen, solange dieser im Bereich des Möglichen lag. Und auch wenn das nicht der eigentliche Grund war, weshalb Alice ihren Jasper so sehr liebte, schätzte sie diesen liebenswerten Charakterzug an ihm doch sehr. Vor allem, wenn es ums Shoppen ging! Da war sie stets unglaublich dankbar für sein Tolleranz, und gelegentlich auch für seine Kreditkarte.
“Da ist auch schon der Aufenthaltsraum.“ kündigte Alice nun ihre Ankunft am Zielort an und blieb vor der Tür stehen, um sich zu ihren beiden begleitern zu wenden. „ Alek… Mr. Sokolow ist auch schon da! Hast du dir den Weg gemerkt, Cody? Wir zeigen dir noch alle wichtigen Räume… oder vielleicht will das dann ja auch Daniel machen! Auf jeden Fall bekommst du noch eine Rundführung durch das College, damit du dich zu Recht findest.“
Und damit verstummte sie dann endlich erstmal und drückte die Türklinge hinunter, um einzutreten. Sie musste dabei nicht sonderlich viel Achte geben, denn im Gegensatz zu Aleksei wusste Alice ja ganz genau, dass in dem Zimmer nur ein Vampir anwesend sein würde und dass sie sicherlich auch niemanden treffen würde, wenn sie die Tür aufschlug. Sie trat ein und tanzte sofort mit federnden Schritten zu der Sofaecke hinüber. „Da wären wir, Mr. Sokolow.“ verkündete die Elfe nun tatsächlich mal etwas formeller und ließ sich dann in einer eleganten Bewegung in die Mitte eines der Sofas sinken. Geschmeidig überschlug sie ihre Beine und sah dann – strahlend wie eh und jäh – in die Runde…
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Cody Sullivan
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Sa 30 Jan 2010, 15:22

Cody war sehr erleichtert das Alice und Jasper ihn begleiteten und bemerkte so auch kaum das dieses warme und glückliche Gefühl das sich ihn ihm ausbreitete nicht sein eigenes war.Noch wusste er nicht das Jasper eine solche Gabe hatte und ihm damit über diesen Moment hinweg half.Aber doch hatte es seine Wirkung nicht verfehlt und ein leichtes strahlen trat auf sein Gesicht.Und auch die Neugier suchte sich wieder ihren Weg.Eigentlich war Cody doch sehr offen und ging gerne auf andere zu.Und er freute sich nun langsam schon sehr,Daniel zu treffen.
Und auch die Worte von Alice beruhigten ihn zusätzlich.Nichts ihn dem jungen Iren zweifelte an dem was Alice ihm berichtete.Und er musste sogar kurz kichern als Alice so von ihrer Gabe und den Dingen der Zukunft berichtet,als würde sie ihm erzählen was draußen für ein Wetter war.Wobei Cody sich sicher war,das Alice eher erzählen würde was morgen oder das Wetter nächste Woche bringen würde.Und dabei würde sie sicher zu verlässlicher sein als die Tante des Wetterfernsehens.
Cody folgte den beiden in den gemütlichen Aufenthaltsraum und nahm neben Alice auf dem Sofa platz.Noch immer suchte er wohl etwas wie Nähe und Geborgenheit. Freundschaft war eines der Dinge die dem außergewöhnlichen Neugeborenen so fehlte und nach dem fast niedlichen Angebot das er bei Alice und Jasper übernachten dürfte,brach das Strahlen endgültig auf seinem Gesicht durch.Er war niemand der ein Geheimnis daraus machte,wie es ihm ging.Und auch erlebte man bei ihm niemals das er etwas aufsetze,was er nicht war. Cody war grundehrlich und zeigte immer wie er sich fühlte.Und im Moment wurde der Junge immer glücklicher.Denn all das hier entwickelte sich so ,wie die beiden Schwestern ihm versprochen hatten.Sie hatten gemeint das er hier liebe und fürsorgliche seiner Art treffen könnte.Die sich um ihn kümmern und dafür sorgen würden,damit auch er sich in dem neuen Leben einfand,das für ihn noch oft so fremd war.Und auch würden sie ihm helfen,die Hindernisse zu überwinden,die seine besondere Art mit sich brachte.Und Cody glaubte nun auch daran.Allen denen er bis jetzt hier begegnet war,schienen besorgt und machten sich Gedanken wie sie es ihm angenehm machen konnten.Alice und Jasper kannte er zwar auch erst kurz und trotzdem waren sie so lieb zu ihm gewesen.Aber auch die Sekretärin,machte auf Cody einen sehr fürsorglichen Eindruck. Aber besonders beeindruckt war er wohl von Aleksei. Er hatte auf Cody etwas unnahbar und Respekteinfloßend gewirkt.Aber doch hatte er sich sofort mit um ihn gekümmert.Sich Gedanken gemacht und nun sogar einen Freund von sich angerufen,damit dieser eine Art Patenschaft für ihn übernahm.Und Cody genoß es so umsorgt zu werden.Er konnte nicht leugnen das er gerne im Mittelpunkt stand und es liebte wenn sich alles um ihn drehte.Er war immer etwas verwöhnt worden und als einziges Kind hatte er stets die Aufmerksamkeit seiner Eltern für sich gehabt.Dabei war er aber nie egoistisch geworden sondern zeigte es einfach nur gern,das er es genoß wenn man sich um ihn kümmerte.Und genauso gern machte er sich auch Gedanken um andere.Er war einfach kein Einzelgänger und fühlte sich unter anderen immer wohler als allein.Und das war durch die Verwandlung und das Trauma des Verlustes nur noch stärker geworden.
Und so übernahm langsam eine Eigenschaft von Cody die Überhand,die er in letzter Zeit wenig gespürt hatte.Aber im Grunde hatte sie vorher sein Leben bestimmt.Denn Cody war furchtbar ungeduldig.Dem Kleinen konnte es nie schnell genug gehen und die Neugier war immer groß.Er ertappte sich sogar dabei wie er etwas ungeduldig mit dem Bein wippte und immer wieder zur Tür schaute.Er freute sich nun wirklich auf den noch fremden Daniel und hatte doch so viele Sachen die er fragen und sehen wollte.Und Alice hatte schließlich von einer College-Führung gesprochen.Und wohl auch sein Zimmer interessierte ihn nun sehr.Schließlich sollte dies sein neues zu hause werden.Und das war für Cody natürlich unglaublich aufgeregt.Und auch viele Fragen brannten ihm auf der Zunge.Und er konnte nicht länger Ruhe halten."Wann kommt er denn endlich?Kannst du nicht mal deinen "Vorherseh-Modus" an schmeißen und nachsehen"?,richtete er seine Worte an Alice und sah wieder zur Tür.Seine Stimme wirkte nun ganz sicher nicht mehr ängstlich sondern sprühte vor Vorfreude.Und auch ohne eine Gabe wie Jasper sie hatte,wusste man der Cody es kaum erwarten konnte.

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Jasper Hale
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Mo 01 Feb 2010, 19:28

Jasper war neben Alice und Code den Gang entlanggeschritten. Alice war, wie immer, ein Quell der Fröhlichkeit, sie plauderte den ganzen Weg bis zum Aufenthaltsraum. Für Jasper war es inzwischen etwas ganz natürliches, einen Sonnenschein wie Alice immer um sich zu haben. Sie hellte auch sein Inneres auf mit ihrer wunderbaren Art. Auch wenn er selbst ganz anders war - Eben wegen ihres Gemüts liebte er sie so. Auf ihr Angebot, Cody bei ihnen im Zimmer übernachten zu lassen, nickte er. Natürlich. Alice wollte Cody glücklich sehen, und Jasper wollte Alice glücklich sehen. Aber er war sich dennoch relativ sicher, dass Daniel eine gute Wahl war, Alice klang ebenfalls zuversichtlich. Wenn Cody trotzdem bei ihnen die Nacht verbringen wollte, war das sicher kein Problem. Jasper mochte Cody durchaus. Es war ihm unangenehm, Angst von ihm zu spüren. Doch im Moment spürte er nur Zufriedenheit, denn Alice nahm auch Cody alle Ängste.
Als sie angekommen waren und vor der Tür zum Aufenthaltsraum standen, ließ Alice sie eintreten und verkündete, dass Cody sicher auch eine Führung durch das College bekommen würde. Jasper war es gleich, wer sie übernehmen würde. Wenn Daniel den Iren gerne herumführen wollte, sollte er es machen. Er hatte auch kein Problem damit, es gemeinsam mit Alice zu übernehmen. Als Vampire hatten sie oft die Nacht über nichts zutun. Mr. Solokow wartete bereits im Aufenthaltsraum, und Alice tänzelte als erste herin, zum Sofa, auf welches sie sich elegant fallen ließ. Die fließenden Bewegungen waren selbst für eine Vampirdame erstaunlich. Cody setzte sich neben sie und Jasper ließ sich auf die andere Seite von Cody fallen, als würden er und Alice Cody flankieren. Aber es gab im Moment keinen Grund, Cody zu beschützen oder ihm das Gefühl zu geben, beschützt zu werden.
Cody genoss es ganz offensichtlich, dass er umsorgt wurde. In diesem zustand schien er viel eher in normalem Zustand zu sein. Jasper spürte, dass Cody zwar durchaus sensibel, aber eigentlich kein ängstlicher, sich versteckender Junge war.
Jasper fühlte sich wohl, wenn ein Quell guter Laune in der Nähe war und hier, mit Alice und Cody, konnte er sich nur ebenfalls gut fühlen. Er musste kurz in sich reinkichern, als Cody Alice eine Frage stellte. Es klang einfach merkwürdig, wenn er Alice um so etwas bat. Aber wie er Alice nun kannte, würde sie Cody jetzt sicherlich den Gefallen tun. Auch er sah sie erwartungsvoll, aber schweigend, an.
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Daniel James West
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Mo 01 Feb 2010, 20:33

Während Daniel den Gang Richtung Aufenthaltsraum entlang ging, vernahm er deutlich den Geruch eines Menschen. Der süßliche Duft stieg im in die Nase und war vergleichbar mit einem Wintertraum. Ein kurzer Schmerz durchfuhr den Vampir und lies seinen Körper erbeben. Daniel blieb stehen und nicht zum ersten Mal an diesem Tag, gingen die Erinnerungen weit zurück. “Anna“, sagte er und ein seuftzer entfuhr im gleich darauf. Der Geruch des Menschen war beinahe der selbe den er schon vor über 63 Jahren wahrgenommen hatte. Die Ähnlichkeit war verblüffend aber besonders Glücklich war er darüber nicht, neuerdings wurde er mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Nach dem er sich wieder unter Kontrolle gebracht hatte und das Vergangene wieder mit dem hier und jetzt ersetzten konnte setzte er seinen Weg fort. Also doch ein Mensch…, dachte er sich und seine bis vor kurzem unbeschreibliche Freude wurde getrübt. Das Schild mit der Bezeichnung des Raumes ‘Aufenthaltsraum‘ war nur noch wenige Schritte entfernt und er dachte ganz kurz ernsthaft darüber nach, einen Rückzieher zu machen. Sein Wunsch nach einer Herausforderung lies den Gedanken aber schneller als ein Mensch ‚Hund‘ sagen konnte, dort hin verschwinden, wo er hergekommen war. Ein symbolisches tiefes Ein- und Ausatmen kam ganz von selbst als er vor der Tür stand. Ein aufgesetztes, freundliches Lächeln würde Aleksei sofort erkennen, aber ein böses Gesicht war jetzt auch nicht angebracht. Er würde in diesem Fall dann wohl einen spontanen Gesichtsausdruck annehmen. Langsam öffnete er die Tür und als ihm kein Schwall menschlichen Geruches entgegen kam, war er sprachlos, überrascht, erstaunt und glücklich zugleich. Nicht, dass er ansonsten etwas gegen Menschen gehabt hätte, aber die Tatsache, dass er nicht mit der Person, die ihn immer wieder an seine Vergangenheit erinnern würde, im selben Zimmer sein würde, hatte etwas sehr positives an sich. Ein Stein fiel ihm vom Herzen und dabei stieß er die schwer gewordene Luft aus. Gleich darauf kamen aber schon wieder Zweifel, was, wenn die Person noch gar nicht hier war? Und wenn es vielleicht doch ein Mensch, oder dieser eine Mensch war? Daniel wusste es nicht, er hatte absolut keine Ahnung, aber dies könnte sich nur herausfinden lassen, wenn er die Tür weiter aufmachen und eintreten würde. Als der Vampir die Gedanken wieder verschwinden ließ und sich konzentrierte, konnte er deutlich vier verschiedene Gerüche, Gerüche von Vampiren wahrnehmen. Unter ihnen befand sich eine bekannte und alt vertraute, die von Aleksei. Sollten sie wohl alle auf ihn warten oder waren die anderen rein zufällig hier? In Kürze würde er mehr wissen. Langsam machte er die Tür Zentimeter für Zentimeter weiter auf. Spannung lag auf ihm und dann trat er ein…
Er begann eine Person nach der anderen zu mustern und als er Aleksei sah, kam ihm ein kurzes Lächeln über die Lippen. “Guten Tag, mein Name ist Daniel West“, sagte er freundlich, schloss die Tür hinter sich und ging ein paar Schritte auf die anwesenden Vampire zu.

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Aleksei Sokolow
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Di 02 Feb 2010, 14:21

Aleksei nickte Mrs Cullen zu nach dem diese mit den anderen beiden Vampiren im Schlepptau den Aufenthaltsraum betreten hatte. “Ausgezeichnet, dann fehlt nur noch Daniel“, sagte der Vampir freundlich aber ohne dabei seinen ernsten Gesichtsausdruck zu verlieren. Der vorhin noch so schüchtern wirkende Jungvampir war kaum wieder zu erkennen. Unruhig und Aufgeregt konnte er sich beinahe nicht mehr ruhig auf dem Sofa halten. Mit der Aussage, die er machte, bestätigte sich die Annahme welche Gabe Mrs Cullen besaß. Wenig später öffnete sich die Tür etwas zaghaft und auch Daniel war nun endlich eingetroffen. Nun legte sich auch ein leichtes Lächeln auf die Lippen von Aleksei. Dieser stand auf und schloß für wenige Sekunden seine Augenlieder. Während dessen konzentrierte er sich und setzte seine Fähigkeit, eine Zeit lang außer Kraft. Im Anschluß ging er auf Daniel zu, streckte ihm die rechte Hand hin, während er ihm die linke auf die Schulter legte. “Daniel West, welche Freude dich zu sehen“, sagte der Vampir während er seinem alten Freund eifrig die Hand schüttelte. Nach der Begrüßung drehte er sich wieder zu den drei sitzenden Vampiren und begann diese Vorzustellen. “Wo ich schon einmal stehe… das hier sind Mrs Cullen, Mr Hale und …“, stellte er die beiden Personen zur linken und rechten Seite des jungen Vampirs vor. Zum Jungspund selbst kam er allerdings nicht mehr. Während Aleksei die beiden vorstellte rutschte dieser schon auf seinem Platz hin und her und als er als nächstes an der Reihe gewesen wäre mit der Vorstellung, sprang dieser begeistert auf, ging mit kleinen schnellen Schritten auf Daniel zu und sah diesen mit großes Augen an. Aleksei schmunzelte als aus dem Mund des Jungen plötzlich ein unkontrollierter Schwall von Worten auf Daniel niederging. Dies war wahrhaftig eine 180° Wende, die der Junge in so kurzer Zeit vollzogen hatte und der Raum trug dazu sicher auch seinen Teil dazu bei. Die Vorstellung war somit beendet und Aleksei ging zurück zum Sofa und setzte sich nieder. Er war bereits gespannt auf die Reaktion von Daniel und weitere Aktionen des Jungen. Dann wollen wir mal sehen, wie sich die Situation hier entwickelt, dachte er sich und nahm die beiden in sein Blickfeld.

(Anmerkung: Dieses "Power-Play" in meinem Beitrag fand mit Zustimmung der betroffenen Person statt und kam nicht einfach weil mir danach war, zustande)
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Alice Cullen
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Sa 06 Feb 2010, 13:35

Alice hatte sanft zu ihren Jasper gezwinkert und ihm ein liebevolles Lächeln geschenkt, während sie auf dem Sofa warteten. Selbstverständlich wieder mal nicht so, dass es auffällig wäre. Ihre Liebe war in der Öffentlichkeit zwar spürbar, aber sie zeigten es nur ungern. Ihre Beziehung wirkte meist sehr platonisch dadurch, und das war sie in gewisser Weise auch. Nur im Verborgenen, ganz ohne Zuschauer, kamen sie richtig aus sich heraus. So mochten sie es einfach am liebsten, solange sie um ihre Liebe Bescheid wussten, brauchte es kein anderer zu tun.
Schon bevor Cody seine Frage fertig stellen konnte, entfuhr Alice in Kichern und sie schüttelte ihren Wuschelkopf, sodass ihr die kurzen, schwarzen Haare ins Gesicht fielen, was sie aber nicht sonderlich zu stören schien.
„Ach, Cody, du bist ja so niedlich!“, verkündete sie daraufhin erst einmal, anstatt ihm die Frage zu beantworten. Dann zwinkerte sie ihm aber zu. „Vorsehermodus – aktiviert. Zielperson – lokalisiert.“
Ihr Blick wurde trüb, als sie sich auf Daniel James West konzentrierte und vor sich sah, was dieser in einigen Sekunden tun würde. Und da ihre Vision nicht sonderlich weit in die Zukunft reichte, war klar, dass alles genauso eintreffen würde, wie sie es sah.

Sie sah, wie Daniel den Gang hinab zum Aufenthaltsraum schritt, und sie beobachtete ebenfalls, wie dieser an seine Vergangenheit erinnert wurde und wurde so unfreiwillige Zeugin von dem kurzen, schmerzhaften Augenblick, den dieser erleben würde, unmittelbar bevor er zu ihnen stieß. Sie sah, wie er zögerte, einzutreten – und überlegte, ob er überhaupt zu ihnen kommen sollte. Kurz wurde die Zukunft schwarz, in dem einen, unsicheren Moment, indem Daniel noch entscheiden musste, ob er zu ihnen kam oder ging. Nur 1 Sekunde lang, dann sah sie, wie sich Daniels Hand auf den Türknauf zu bewegte und er diesen drückte, um einzutreten…

Obwohl Alice nicht länger anwesend wirkte, hatte die kleine Elfe nicht vergessen, was sie eigentlich hatte tun wollen. Noch immer in ihren Visionen gefangen, sprach sie trotzdem weiter mit Cody, während genau diese Ereignisse vor ihrem inneren Auge abliefen. „Zielperson ist auf dem Weg. Betritt Aufenthaltsraum in 3… 2… 1… Jetzt.“
Kaum hatte sie ‚Jetzt‘ gesagt, blinzelte Alice einmal und ihr Blick wurde wieder klar. Genau in diesem Augenblick bewegte sich die Türklinke und die Tür wurde sehr langsam, Zentimeter für Zentimeter aufgedrückt. Perfektes Timing konnte man das durchaus nennen. Ein zufriedenes Lächeln glitt auf ihre Lippen und sie wusste genau, dass solch eine exakte Vorhersage immer wieder erstaunlich für die Zuschauer war. Nun wartete sie aber brav erst einmal ab, da sie schon sehen konnte, dass Aleksei die Vorstellung übernehmen würde. Außerdem ging es hier ja weder um sie, noch um Jasper – sondern um Cody. Und so hibbelig, wie der kleine Ire neben ihr saß, konnte sie auch schon ohne ihre Gabe erraten, was gleich passieren würde. Sie schenkte Daniel ein Lächeln und nickte, als Aleksei sie vorstellte. „Freut mich sehr.“, waren ihre einzigen, kurzen Worte, bevor Cody wohl auch schon loslegte… Sie ließ den Kleinen und rutschte stattdessen einfach zu Jasper hinüber, um ihren Kopf an dessen Schulter zu legen. [color:05f4= green] „Ganz genau, wie ich es gesagt habe“, murmelte sie zufrieden vor sich hin, während nun auch sie ihre Aufmerksamkeit den beiden Vampiren widmete, die unterschiedlicher kaum hätten sein können…
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Cody Sullivan
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Sa 06 Feb 2010, 15:47

Keinen Moment mochte Cody ruhig neben den anderen sitzen denn er fand das alles doch so furchtbar aufregend.Die Angst und Zurückhaltung schien nun vergessen und dies war wohl eine von Codys hilfreichen Eigenschaften.Er konnte sich sehr schnell an neue Situationen gewöhnen und vertraute auch Fremden schnell wenn er das Gefühl hatte das sie es gut mit ihm meinten.Und meist lag er mit seiner Einschätzung recht gut.Und auch war es wohl Glück das er mit seiner offenen Art und nicht zuletzt durch sein doch sehr unbedrohliches Aussehen bei den meisten anderen auf positive Resonanz traf.Und auch wenn Cody nun schon andere Vampire getroffen hatte,war seine Sorge was dieses Institut betraf bereits jetzt wie weggeblasen.Und er vertraute Alice und ihrer,für Cody noch immer spannenden,Gabe.Als sie sich dann auf seinen Wunsch hinreißen ließ und für ihn in die Zukunft sah,entlockte es dem jungen Iren sogar ein kurzes aber doch fröhliches Kichern.Gebannt lauschte er dem Countdown und sah immer wieder aufgeregt zur Tür als sich diese dann exakt zu ihrer Vorhersage öffnete,strahlte Cody Alice kurz an bevor er gebannt zur Tür schaute.Noch immer aufgeregt sah er zu dem noch fremden Vampir,der sich als Daniel vorstellte.Nach einer kurzen Begrüßung seines Bekannten,machte Aleksei sich daran sie alle förmlich, einzeln vorzustellen.Aber das ging dem aufgedrehten Iren nun wirklich zu langsam.Nun hielt ihn wirklich nichts mehr auf dem Platz auf dem Sofa und mit kleinen,schnellen Schritten hüpfte er fast vor Daniel und blieb direkt vor ihm stehen und noch immer strahlend zu ihm auf zusehen.
"Hallo Daniel,ich bin Cody!Und wir können zusammen wohnen.Ich das nicht primatasisch?!Hast du schon ein Zimmer?!Ich hab noch keins...aber das ändert sich sicher bald!Und dann kannst du zu mir ziehen!Oder ich zu dir!Sag mal ist das nicht tollig?!".Die Worte schossen nur so aus seinem Mund und für einen Menschen wäre es sicher bereits jetzt schwer,Cody zu folgen.Aber damit war Cody noch lange nicht am Ende,denn noch immer hüpfte er leicht auf der Stelle um seine überschüssige Energie zu verarbeiten und zum stillstehen war er einfach viel zu aufgeregt.
"Bist du auch neu?!Also ich bin grade erst angekommen...das macht aber gar nichts.Weil Jasper und Alice zeigen mir alles!Hast du schon alles gesehen?Sonst kannst du bestimmt mitkommen!Das wird bestimmt wunderherrlich!".Wie so oft wenn er aufgeregt war,kreierte er neue Wörter und noch immer wollte das Strahlen nicht von seinem Gesicht weichen.Und er vergaß ein wenig das Daniel davon vielleicht verschreckt werden könnte,das er direkt von einem solchen Wortschwall an die Wand gedrückt wurde.Aber etwas wie "Zurückhaltung" war für den freundlichen Iren schon immer ein Fremdwort gewesen.Denn wenn er sich freute jemand neuen zu treffen ,wollte er diesem am liebsten auch sofort alles erzählen,was ihm durch den Kopf ging.Und langsam erinnerte der Kleine wieder an den Cody der er sonst immer gewesen war.Es kreiste fast kein Gedanke durch seinen Kopf,der nicht auch sofort akustisch seinen Mund verließ.Und meist war es sogar besser ihn ein wenig zu stoppen,damit er nicht jeden gleich verschreckte.Sicher war es niemals böse gemeint,denn solche Gedanken lagen Cody fern und doch verstand man seine etwas aufdringliche Art schnell einmal falsch.Aber wie man Daniel schon jetzt einschätzen konnte,stand er fest genug im Leben das ihn ein kleiner aufgedrehter Ire nicht zum wanken bringen konnte.

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Jasper Hale
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Mi 10 Feb 2010, 18:00

Jasper saß etwas angespannt auf dem Sofa und hörte nur zu, wie sich Alice und Cody unterhielten. Als Alice ihm ein sanftes, aber unauffälliges leichtes Lächeln geschenkt hatte, hob er kurz seine Mundwinkel zu einem kleinen, aber ehrlichen Lächeln. Keine große Geste, doch Alice wusste schon, was es bedeutete und wie sie gemeint war. Sie brauchten nicht große Worte machen. Es reichte ein sanfter Blick, ein liebevolles Lächeln oder eine zärtliche, kleine Berührung um den partner immer wieder aufs neue die Liebe zu gestehen. So waren sie ganz anders als Emmett und Rose beispielsweise, die die Sache ganz anders angingen. Ab und zu musste er lächeln während er zuhörte, beispielsweise als Alice ihren "Vorhersehmodus aktivierte".
Cody konnte es wirklich kaum erwarten, Daniel James West anzutreffen, und Jasper war gespannt, wie das Ganze ausgehen würde, ob sie miteinander klarkommen würden. Jasper wusste natürlich, dass Alice selbstverständlich richtig lag, deshalb brauchte er gar nicht auf die Tür zu schauen um zu wissen, wann sie sich öffnen würde. Er sah genau in dem Moment hin, in dem Alice "Jetzt" sagte und Daniel das Zimmer betrat. Aleksei begrüßte Mr.West auf der Stelle und stellte ihn sogleich vor. Als sein eigener Name fiel, lächelte Jasper den Neuankömmling zurückhaltend an, nickte zur Begrüßung mit dem Kopf. "Seid gegrüßt, Mr. West."
Cody war plötzlich wie ausgewechselt, und es freute Jasper zu sehen, wie der Ire aufsprang und Daniel auf seine Art begrüßte. So wirkte er viel eher natürlich, so schien er wirklich zu sein. Er bombardierte Daniel sogleich mit einer Flut von Worten und schien vor Mitteilungsdrang fast zu platzen. Alice beobachtete das Ganze ebenfalls erfreut, und da Cody aufgestanden war konnte er nun bei ihr sitzen. Er lächelte auf die zierliche Gestalt neben sich herunter.

[Entschuldigt den kurzen Post, aber ich bin gerade echt nicht für lange Beiträge aufgelegt. Hab' ziemlich viel zu tun und so.]
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Fr 12 Feb 2010, 17:04

Ein leichtes Lächeln legte sich auf die Lippen von Daniel, als sein alter Freund vor ihm stand. “Die Freude ist ganz meinerseits, Aleksei Sokolow“, sagte der beinahe halb so alte Vampir zu seinem Gegenüber mit einem Nicken und legte diesem seine linke Hand auf die Schulter. Zeitgleich streckte er seine Rechte aus, ergriff die des russischen Vampirs und drückte diese etwas kräftiger. Als die Namen der beiden Vampire, die auf dem Sofa saßen, vielen, nickte er den beiden zu, ehe sich der junge zwischen den anderen beiden nicht mehr halten konnte. Daniel begann zu schmunzeln, als der kleine Vampir beinahe schon auf ihn zu hüpfte. Hui! Da ist aber jemand redselig, dachte er sich, als ein scheinbar unaufhaltsamer Schwall von Worten auf ihn nieder prasselte. Er meinte dies jedoch nicht böse, eher sogar etwas lustig und er hatte bis zu diesem Zeitpunkt niemanden gekannt, der in so kurzer Zeit so viel von sich geben konnte. Äußerst interessant, dachte sich er sich, als er in die strahlenden Augen des jungen Vampirs schaute. Die rote Augenfarbe war ja nichts außergewöhnliches, aber der blaue Schimmer war ein Anblick, der nicht gerade alltäglich bei Vampiren war. “Es freut mich, dich kennen zu lernen, Cody“, sagte der Vampir freundlich und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. “Ich kann mir vorstellen, dass du etwas aufgeregt bist, aber immer mit der Ruhe, wir haben genug Zeit“. Auch wenn Daniel noch nicht wirklich sagen konnte, dass er den jungen Vampir, der immer noch vor ihm umher zappelte, kannte, so war er ihm doch schon sehr sympathisch. “Nun, mir geht es in diesem Fall gleich wie dir, ich habe auch noch kein Zimmer“, antwortete Daniel nach einer kurzen Pause auf die erste Frage von Cody. “Ja, ich bin auch neu und erst am heutigen Tag hier angekommen. Gesehen habe ich bei weitem noch nicht alles, aber ich denke das eilt nicht“, sagte er noch immer sehr freundlich und lächelte den kleinen weiterhin an. Eine Herausforderung würde es für Daniel auf jeden Fall werden, denn eine solche hatte er bis jetzt noch nie gehabt, aber er war sich sicher, dass er auch dieser gewachsen sein würde.

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Aleksei Sokolow
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   So 14 Feb 2010, 05:38

Mit einem kurzzeitigen Lächeln auf den Lippen verfolgte Aleksei vom Sofa aus das Gespräch der beiden, für seine Verhältnisse doch recht jungen Vampire. Er war bis jetzt recht erfreut darüber, wie der Anfang des Aufeinandertreffens der beiden verlief. Falls das Gespräch weiterhin so verlaufen würde, könnte Aleksei sich den beiden bald selbst überlassen und den Weg ins Büro von Dr. Cullen einschlagen. Es gab ein paar Fragen, deren Antwort Aleksei nur von Dr. Cullen persönlich hören wollte. Der Vampir drehte seinen Kopf zur Seite und blickte zu Mrs Cullen, während dessen war das Lächeln dem ernsten Gesichtsausdruck wieder gewichen. Es gab eine Frage, die er sich schon seit seiner Ankunft mehrere Male gestellt hatte. Mrs Cullen könnte ihm darüber sicher Auskunft geben, davon war er überzeugt. “Entschuldigen sie, Mrs Cullen? Wissen sie ob bereits andere Lehrkörper ebenfalls eingetroffen sind?“, fragte er sie wie üblich mit einem freundlichen Tonfall. Er war sehr gespannt wer sie wohl waren und woher sie kamen, das übliche bei Personen die man nicht kannte eben. Was ihn aber am aller meisten interessierte war deren Erfahrungen mit der vegetarischen Ernährung. Natürlich auch den Grund, wieso sie diese Art der Ernährung gewählt hatten und wie sie selbst darauf gekommen waren. Zahlreiche andere Fragen schwirrten durch seinen Kopf, aber sie alle schienen im Augenblick doch eher unrelevant zu sein. Deswegen behielt er diese im Moment für sich und hoffte auf die einzig gestellte Frage eine Antwort von Mrs Cullen zu bekommen.
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Alice Cullen
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Do 18 Feb 2010, 00:53

Wie immer war es eine Wohltat für Alice, wenn sich das, was sie vorausgesehen hatte, auch bewahrheitete. Es blieb einfach eine unglaubliche Fähigkeit, welche sie besaß, auch für sie selbst. Und es gab Momente, in denen sie einfach ganz schreckliche Angst hatte, dass man es ihr wegnehmen würde, dieses Geschenk, und dass sie dann blind war. Dass sie dann normal war. Und dass man sie dann nicht mehr interessant fand. Es war noch viel mehr, das sie ausmachte, als diese Fähigkeit, die Zukunft sehen zu können. Doch an manchen Tagen kam es ihr so vor, als wäre das alles, was andere an ihr sahen. Diese Zweifel kamen vor allem immer dann auf, wenn sie mit den Volturi konfrontiert wurde. Die Vampirfamilie hätte gerne Alice, als auch Edward in ihren Reihen. Und warum? Einzig und ausschließlich wegen ihren Gaben! Was war also, wenn Alice‘ Gabe eines Tages schwand? Wenn sie langsam aufhörte, richtig zu funktionieren? Und damit diese Angst sich nicht bewahrheitete, brauchte sie immer wieder diese vielen, kleinen Bestätigungen, dass sie richtig lag mit ihren Vorausdeutungen. Jasper konnte sicher spüren, wie sich nun ein Gefühl der tiefen Zufriedenheit in ihr ausbreitete. Sie hob den Kopf, genau in dem Moment, als er zu ihr hinab sah. Sie blickte in seine Augen, und er in ihre, und sie wussten, was der andere dachte.
Alice sah, dass Jasper tatsächlich froh war, dass Cody sich mit Daniel verstand und gleich so offen auf diesen zuging. Auch, wenn Außenstehende das von Jasper bestimmt nicht im Entferntesten erwartet hätten. Alice fühlte ganz genauso. Sie hatte regelrecht mit dem kleinen Iren gefühlt, und war froh, dass alles so gut zu verlaufen schien. Zumindest war das, was sich in ihren Visionen ankündigte, auch durchweg positiv, also gab es nichts, was sie kritisieren konnte.
Exakt einen winzigen Augenblick bevor Aleksei Sokolow sich an sie wandte, löste sie ihren Blick von Jasper und blickte dem Lehrkörper entgegen. Sie neigte leicht den hübschen Kopf, während sie seine bereits bekannte Frage erwartete. Dann lächelte Alice, bevor sie zu einer Antwort ansetzte.
„Nun, meine Familie wird wohl einiges an Unterricht übernehmen. Zumindest alle, die daran Interesse haben. Und mein Vater wird die Leitung der Kurse für die Vampire übernehmen. Mein Mann und ich werden ebenfalls unterrichten. Sie sind bis jetzt allerdings der erste Lehrkörper von außerhalb. Jedoch bin ich mir sicher, dass es nicht so bleiben wird. Es gibt genug Fächer, die vertreten werden wollen.“ Nun blickte die Elfe interessiert zu ihrem Gesprächspartner auf, abwartend, ob ihre Antwort so zufriedenstellend war und ob er noch weitere Konversation betreiben wollte, oder ob die Sache für ihn damit erledigt war...
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Cody Sullivan
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Do 18 Feb 2010, 15:32

Noch immer konnte das strahlen nicht aus seinem Gesicht weichen und Cody konnte auch nicht einen Moment ruhig auf seinen Füßen stehen.Sein ganzer Körper bewegte sich mit,als erneut ein aufgeregter Schwall an Wörtern auf Daniel ein prasselten."Ruhig?!Ich bin doch ganz ruhig!Nur ein klein wenig aufgeregt vielleicht.Ist ja alles so neu!Für dich ist es ja auch neu,bist du nicht aufgeregt?Also ich schon",wiederholte er sich und strahlte noch immer zu Daniel auf , der glücklicherweise deutlich ruhiger wirkte.Meist konnte nur das Cody etwas bremsen und er schien sich noch immer so unglaublich zu freuen das Daniel nun hier war und scheinbar auch mit ihm ein Zimmer teilen wollte.Vergessen schien die Angst das ihn dieses Instituts nicht aufnehmen wollte,weil er anders war.Und auch vorbei war die Furcht das ihn die anderen hier nicht mögen oder gar verletzen würden.Alles was er von den beiden Schwestern gehört hatte,entwickelte sich ebenso.Und auch glaube er fest an Alice und Jasper. Die zarte Elfe würde sehen wenn sich etwas anders geben würde.Noch immer war der junge Ire von ihrer Gabe völlig fasziniert und dabei konnte er nicht einmal wissen wie außergewöhnlich diese Begabung wirklich war.Aber er fand es nicht erschreckend,sondern einfach nur unglaublich cool.Sicher war dies auch keine ganz gewöhnliche Reaktion auf eine solche Fähigkeit.Aber was an Cody war schon gewöhnlich.Er reagierte meist anders als man es von einem Vampir erwarten würde.Und gerade für jemanden dessen Verwandlung noch kein halbes Jahr her war.Aber vielleicht war es gerade das war ihn ausmachte.Und so hüpfte der kleine Sonnenschein noch immer leicht auf der Stelle und sah begeistert zu Daniel auf."Und was machen wir jetzt?Wollen wir uns das Collage ansehen?Oder was unternehmen?Oder vielleicht können wir ja ein Zimmer beziehen!Das wird sicher spannend!Wo kommst du eigentlich her?Also ich bin aus Irland.Aber dahin kann ich in Moment ja nicht zurück.Weil ich jetzt ja ein Vampir bin!",der letzte Satz löste ein leichtes kichern bei Cody aus.Denn vielleicht hatte Daniel das schon selbst gemerkt.Auf die einfache Idee sich erst einmal zu setzen,damit man sich vielleicht etwas besser unterhalten und kennen lernen konnte,kam Cody nicht.Ihm ging es eh,selten schnell genug und seine Neugier und sein unerschöpflicher Tatendrang hatten durch die Verwandlung nur zugenommen.Und so überließ er Daniel die Entscheidung.Und die Ruhe und Gelassenheit die Daniel trotz des verrückten Flummi-Vampirs vor sich,an den Tag legte,war genau der passende Gegenpol zu dem jungen Iren.Denn zwei von Codys-Sorte würde dieser Raum wohl kaum überstehen,ohne danach dem Bild eines Bombenangriff zu ähneln.

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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Di 09 März 2010, 17:26

Ein zartes schmunzeln trat auf Jaspers Gesicht,als der junge Ire aufsprang und den eintretenden Daniel fast überfiel.Noch nie hatte er einen solchen Gefühls Umschwung bei einem Vampir erlebt und er konnte sich über Cody nur wundern.Eben schien er noch Angst vor der fremden Umgebung und den Personen,die er nicht kannte zu haben.Doch nun schien er sich bereits mit diesem neuen angefreundet zu haben und konnte es scheinbar kaum erwarten,alles loszuwerden,was er in den letzten Minuten gedacht hatte.Offensichtlich schien er der Meinung das Daniel unbedingt alles in den ersten Sekunden hören musste und Cody überschlug sich fast beim sprechen.Aber nicht nur sein Mund,auch sein ganzer Körper schien davon betroffen.Keinen Moment stand der Junge still und hüpfte aufgeregt auf der Stelle,während er erzählte und Daniel davon überzeugen wollte,das er ja gar nicht aufgeregt war.
Langsam schien er wieder der Junge zu sein,der er sonst immer war und er plapperte offen auf Daniel ein.Zum Glück schien dieser es sehr gut aufzunehmen und sich nicht angegriffen oder gestört von dem kleinen Wirbelwind zu fühlen. Japser selbst war sich nicht ganz sicher wie er reagiert hätte,wenn ein fremder Vampir so auf ihn zuspringen würde.Und auch wenn man Cody nur sehr schwer als Gefahr sehen konnte,so waren viele ihrer Art erst einmal misstrauisch.
Durch seine Gabe hatte Jasper dort zwar gewisse Vorteile,denn er wusste ob ihm jemand etwas verspielte oder wirklich offen auf einen zuging,wie es bei Cody der Fall war.Aber trotzdem dauerte es bei ihm meist einige Zeit bis er sich jemanden öffnen konnte.Es gab nur eine Ausnahme von dieser Regel.Und diese besondere Ausnahme saß neben ihm.
Seine Alice,ihr hatte er vom ersten Augenblick getraut und gewusst das sie das besondere war,auf das er so lange gewartet hatte.Sie hatte seine Hand genommen und zum ersten Mal spürte er Hoffnung,die ihn schon fast verlassen hatte.Er hatte vorher nicht mehr daran geglaubt ob das Leben einen Sinn hatte und sie hatte seinem Leben einen neuen,einen ersten wirklichen Sinn gegeben.Und dafür war er ihr so unendlich dankbar. Schon allein für dieses Gefühl,verdiente Alice es,jeden Tag ihres gemeinsamen Seins,auf Händen getragen zu werden.Und zu wissen das sie jemand mehr als seine eigene Existenz liebte.Und Jasper wusste das auch sie so empfand.Die beiden mussten es nicht an die Öffentlichkeit tragen,das war nichts was sie beide wollte.Es waren oft nur kleinste Gesten,aber Alice wusste was sie bedeuteten.
Liebevoll hatte in diesem Moment seinen Arm um ihre Hüfte gelegt um ihre Nähe zu spüren und lauschte ihren Worten.Er überließ es gern Alice,zu sprechen und wusste das sie nicht zuletzt durch ihre bemerkenswerte Gabe,oft vertrauter mit anderen Wesen umgehen konnte.Sie wusste oft schon sehr viel über jemanden,bevor sie das erste Wort sprachen.
Aber Jasper war sich sicher das auch er und Mr. Sokolow in der nächsten Zeit noch einmal Zeit für ein Gespräch finden würden.Denn ein Blick in seine goldenen Augen verriet,das auch er eine bewegte Vergangenheit hatte.Und sicher würden sie einige gemeinsame Themen finden.
Carlisle hatte bereits erzählt das sie sich schon einige Zeit kannten und Jasper wusste das er sehr viel von ihm hielt.Natürlich hätte er ihn sonst auch nicht gebeten,diesen Platz hier an der Schule zu übernehmen.Denn das tiefe Vertrauen das Carlisle jemanden damit übertrug,würde er nicht unüberlegt vergeben.
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   So 14 März 2010, 04:36

Daniel blickte zu dem jungen Vampir hinunter und ein Lächeln lag auf seinen Lippen. Neuerdings kam ein Wortschwall auf Dany zu, wobei dieser schon etwas weniger als der vorherige war, und der Junge stellte neuerdings unter Beweis, wie schnell dieser reden konnte. Wenn er ehrlich war, wusste er nicht, was er und Cody jetzt machen sollten. Am Anfang jedoch wollte er sich noch gerne ein wenig mit diesem unterhalten. “Wie wäre es, wenn wir uns erst einmal setzen würden?“, sagte Daniel mehr zum tun auffordernd, als eine Frage. Kurz hielt er noch inne, ehe er einen Sessel anvisierte und auf diesem Platz nahm. “Das ist richtig, ich bin auch neu hier, aber ich wüsste nicht, wieso ich aufgeregt sein sollte“, antwortete er auf die erste Frage und dabei nickte er bei den ersten Worten leicht. Daniel legte eine kurze Pause ein, ehe er wieder das Wort ergriff. “Nun, ich glaube wir werden noch genug Zeit haben, uns das College gründlich anzusehen und das Zimmer wird und wohl nicht weglaufen oder?“, sagte der Vampir und strahlte dabei seine Ruhe aus. Aber unnötige Hektik war absolut nicht angebracht, es reichte so schon, da die Aufregung sein gegenüber dazu brachte, dass sich die Worte in dessen Mund beinahe überschlugen. “Ich komme aus Woodbury, das liegt in Minnesota“, antwortete Daniel, legte eine kurze Unterbrechung ein ehe er selbst eine Frage an den Jungen richtete. “Du kannst nicht zurück nach Irland, weil du jetzt ein Vampir bist? … Würdest du mir das etwas detaillierter erklären? Allerdings nur, wenn du möchtest“. Die anderen drei Vampire im Raum, beachtete Daniel momentan nicht weiter, und man würde sehen, was diese so vor hatten. Gespannt darauf, wie Cody das gemeint hatte, saß Dan auf seinem Stuhl und wartete darauf, das der Junge wieder das Wort ergriff.

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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   So 14 März 2010, 16:02

“Ich danke ihnen für diese Auskunft, Mrs Cullen“, sagte Aleksei und nickte der Vampirdame dabei leicht zu. Das Aufeinandertreffen der beiden Vampire, welches er in die Wege geleitet hatte, war sehr gut verlaufen. Da er hier nun nicht mehr gebraucht wurde, wollte er sich lieber auf den Weg zum Büro von Dr. Cullen machen oder besser gesagt zu diesem selbst, falls er sich nicht dort befinden würde. Seit dem letzten Gespräch, das die beiden geführt hatten, war doch schon eine Weile vergangen und wie man allein schon anhand des Colleges sehen konnte, gab es einige Neuigkeiten bei Carlisle. “Entschuldigen sie mich bitte, wie mir scheint ist meine Anwesenheit nicht länger von Nöten“. Der Vampir erhob sich langsam und blickte im Anschluss noch einmal kurz in die Runde, ob es vielleicht Einwände gegen sein Vorhaben geben könnte. Nachdem dies nicht der Fall zu sein schien, begab er sich ohne große Eile zur Tür und drehte sich noch einmal um. “Gehabt euch wohl“, sagte er, nickte den Anwesenden einmal kurz zu und drehte sich wieder um. Weitere Worte waren nicht angebracht und wären nur überflüssig gewesen, weshalb er sich das auch sparte. Er griff mit der Hand nach dem Türgriff, erfaßte diesen und drückte ihn nach unten. Der Vampir öffnete die Tür und verlies den Raum.

(Aleksei Sokolow = Die Aula )
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   So 14 März 2010, 18:51

Auch wenn Alice sich bestimmt noch stundenlang mit Aleksei hätte unterhalten können, war er so mit der Antwort wohl zufrieden und wollte nicht mehr wissen. Alice nickte höflich und schenkte ihm noch ein Lächeln. Sie war zwar eine sehr neugierige und offene Person und redete auch gerne, aber natürlich war sie auch fähig, sich im Zaum zu halten. Mit Sicherheit würde sie wann anders noch einmal die Möglichkeit bekommen, sich mit Aleksei Sokolow zu unterhalten. „Selbstverständlich. Wir sehen uns.“, antwortete sie in dessen Richtung. Vor allem ihr letzter Satz strahlte eine Gewissheit aus, die man nur bei Alice finden konnte. Denn bei ihr war so etwas eben nicht nur einfach eine Floskel. Nein, Alice wusste es besser. Sie würden sich noch sehen…
Ihre goldenen Augen folgten dem dunkelhaarigen Vampir, bis er aus dem Raum gegangen war. Daniel hatte mittlerweile sehr souverän auf einem der Sessel Platz genommen. Die ruhige Art, die der Vampir ausstrahlte, stand völlig im Kontrast zu dem aufgedrehten, übermotivierten Cody, der nicht einmal stillstehen konnte. Aber Daniel ließ sich davon überhaupt nicht beeindrucken, wie es schien. Fest hatte er alles im Griff und überstürzte nichts, sondern ließ sich Zeit, beantwortete Codys tausende Fragen präzise und genau eine nach der anderen. Das war eine durchaus bemerkenswerte Eigenschaft, die mit Sicherheit ausgleichend auf den kleinen Iren wirken würde. So gesehen passten die beiden also auch ganz hervorragend zusammen. Daniel konnte sicher dafür sorgen, dass Cody nicht vor lauter Euphorie den Kopf verlor, und andersherum konnte Cody vielleicht dafür sorgen, dass Daniel ein wenig aus sich herauskam. Soweit Alice das eben beurteilen konnte, denn sie kannte schließlich keinen von ihnen sonderlich lange. Ein ungleiches Team schienen sie zu bilden, aber das musste ja nicht schlecht sein. Es war ihrer Meinung nach sogar durchweg positiv, und da sprach sie ja auch aus Erfahrung.
Sie musste nur den Blick wenden und zu dem Mann aufschauen, der da neben ihr saß und gerade zärtlich seinen Arm um ihre Hüfte gelegt hatte. Die beiden waren auch ein von Kontrasten und Gegensätzen geprägtes Paar, was Charakter und Äußerlichkeiten anging. Und trotzdem waren sie eins, und sie funktionierten als eine gemeinsame Seele, so perfekt, wie man es nicht für möglich hätte halten können. Aber was war bei Vampiren schon normal? Und Jasper und Alice waren ja schließlich für Vampire eine ungewöhnliche Ausnahme, allein schon was ihre Fähigkeiten und Vergangenheit anging. Dennoch hatte es genau die kleine, quirlige Elfe sein sollen, die dem gutaussehenden Soldaten den Weg in ein neues Leben zeigte. Ihm, der sonst so verschlossen und abweisend war und der eigentlich überhaupt nichts mit Leuten anfangen konnte, die sofort auf jeden zugingen und gerne allen vertrauten. Er hatte genau ihr gleich von Anfang an vertraut, diesem Vampirmädchen, das einfach so auf ihn zugekommen war und ihn mitgenommen hatte, ohne auch nur ein Wort der Erklärung. Sie waren wohl einfach das beste Beispiel dafür, wie gut Gegensätze harmonieren konnten.
Ein zufriedenes Lächeln lag auf ihren filigranen Zügen, während sie nun seinen Blick gesucht hatte. Sie waren nun alleine, auf einer ganz anderen Ebene als Cody und Daniel. Die beiden waren ohnehin miteinander beschäftigt und redeten. Da sollten sie nicht stören. Und Alice konnte ja sofort eingreifen, wenn etwas war. Sie hörte trotzdem alles mit, was vor sich ging, und wäre gleich wieder für Cody da, wenn er sie brauchte. Aber dieser winzige Moment gehörte sie wieder nur Jasper. Sie atmete einmal tief ein und wieder aus. Sie konnte ihn riechen, so dicht bei sich, und es war für sie der Geruch des Glücks. Was sie tat, wohin sie ging, nirgendwo konnte sie sich so behütet fühlen wie in seinem Arm. Ich liebe dich, sagte ihr Blick, und sie wusste genau, dass er wusste, was sie ihm sagen wollte. Er konnte ihre Gedanken vielleicht sogar besser lesen, als Edward es konnte. Aber so war das eben, bei echten Seelengefährten.
Ihre Augen lagen wieder auf Cody. Es war eine sehr abrupte Wendung, aber Jasper würde verstehen, als er nun hören konnte, welche Frage Daniel stellte. Alice hatte es bereits längst kommen sehen, noch bevor Daniel angefangen hatte, sie zu formulieren. Und sie wusste, dass es den kleinen Iren sicher in einen Konflikt stürzen würde und Erinnerungen wachrütteln konnte, die nicht schön waren. Gebannt starrte sie nun zu Cody hinüber, bereit, jeder Zeit einzugreifen und ihm zu versichern, dass er nicht darüber reden musste, wenn er nicht wollte. Denn sie konnte sich vorstellen, was er in letzter Zeit durchgemacht hatte, und der Verlust seiner Familie musste schwer auf dem Jungen lasten. Sie hatte sich zum Glück nicht an ihre eigene Familie erinnern können, was sicherlich das Beste gewesen war, nach all den Grausamkeiten, die man ihr angetan hatte. Aber Cody, er musste seine Familie geliebt haben. Umso schmerzlicher, zu wissen, dass man nicht zu ihnen zurückkehren konnte. Also wartete sie erst einmal ab, ob Cody überhaupt antworten wollte, und ob er ihre Hilfe brauchte. Sie hatte es sich nun sofort zu ihrer Aufgabe gemacht, ihn zu beschützen, wann immer er in ihrer Nähe war. In Alice hatte Cody auf jeden Fall schon jetzt eine Freundin gefunden, die dafür sorgen würde, dass es ihm hier gut erging…
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Mo 15 März 2010, 01:37

Noch immer hüpfte Cody aufgeregt auf der Stelle und hatte sichtlich Mühe den kleinen Moment ruhig zu sein um seinem Gegenüber die Möglichkeit zu geben,auf die Fragen zu antworten.Auf die Idee sich zu setzen wäre er selbst nicht gekommen und es man konnte wohl von Glück sprechen,das Daniel sichtlich entspannter und ruhiger reagierte als der kleine hyperaktive Ire.Fast nervös wirkte es,als er Daniel mit seinem Blick folgte und mit kleinen,tippelnden Schritten zurück zu der Sitzecke ging.
Alice war neben Jasper gerutscht und so nahm er auf dem letzten freien Sessel,gegenüber von Daniel platz. Cody sah kurz zu Alice und Jasper. Er war ihnen wirklich dankbar für alles was sie für ihn bereits getan hatten und auch das sie nun noch da waren,bedeutete ihm viel.Auch wenn er nun vor Daniel sicher keine Angst haben brauchte,genoss er es,das die beiden sich die Zeit nahmen und dabei blieben.Er sah die beiden schon jetzt als Freunde an und wusste das er mit Problemen zu ihnen kommen konnte.Auch wenn er sie erst so kurz kannte,war dies eine sehr wichtige Sache für den Jungen.Er brauchte feste Strukturen und Personen auf die er sich verlassen konnte.
Langsam lenkte er seinen Blick zurück zu Daniel und er hörte auch seiner letzten Antwort zu.Auch jetzt schaffte er es kaum einen Moment seine Hände ruhig zu halten und seine Finger trommelten auf seinem Oberschenkel umher.Als Aleksei sich erhob und verabschiedete strahlte Cody ihn kurz an.Er war auch ihm dankbar,das er dieses Treffen möglich gemacht hatte,auch wenn er es noch nicht so überschwänglich zeigte,wie bei Alice oder Jasper."Tschüss Alek!",antworte er ihm noch immer strahlend. Cody fand es immer deutlich weniger beängstigend,andere Vampire mit dem Vornamen anzusprechen.Und kleine Abkürzungen,gehörten zu ihm,wie das leise Kichern.Die kleine Frohnatur strahlte über das ganze Gesicht und nichts an ihm hätte auf den plötzlichen Umschwung gedeutet,den Cody mit der Frage,die Daniel ihm mit seiner ruhigen Stimme stellte,durchmachte.
Es war wie ein plötzliches Gewitter,das einen eben noch lauen Sommerabend,in ein dunkles grau tauchte.Der Glanz aus seinen Augen schien erloschen und sein Blick wirkte fast so tot,wie an dem Tag als er erwachte.Das Trauma saß tief und auch wenn Cody es gern verdrängte,waren sie Wunden in seiner jungen Seele so frisch,das eine kleine Frage reichte,ein klaffendes Loch in sein Herz zu reißen.Langsam zog er seine Knie an den Körper und legte seine Arme darauf ab.
Daniel konnte es nicht wissen,denn noch hatte er mit niemanden darüber gesprochen und ein leises Seufzen war das erste was aus seinem Mund trat.
Sein Blick war auf den Boden gerichtet,aber im Grunde war es gleich,was er ansah.Denn seine Augen lieferten ihm kein Bild mehr.Es war als wenn die Geräusche und Bilder es Raumes verschmolzen und nichts anderes in ihm hinterließen,als ein monotones Dunkel.
Mit leiser Stimme begann Cody die Worte auszusprechen,die ihm so sehr schmerzten.
"Ich..kann...niemals zurück....Sie würden meine Eltern töten...",er brauchte einen Moment sich zu fangen und fing mit leicht zitternder Stimme zu erzählen wen er damit meinte.
"Ich weiß nicht einmal wer sie sind,aber sie haben mich zu dem hier gemacht.Als ich aufgewachte bin,war ich allein....in diesem fremden Haus.Und sie sagten,das ich nun zu ihnen gehören würde....und das sie mich zu einem der ihren gemacht hätten",nichts an seiner Stimme erinnerte noch an den fröhlichen kleinen Kerl.Sehr leise sprach er weiter und hob noch immer nicht seinen Blick.
"Aber schon nach den ersten Minuten,meinten sie das etwas falsch gelaufen sein müsste.Das ich anders....wohl so etwas wie eine Schade für meine Art wäre...Scheinbar hatten sie erwarten,das ich aggressiv oder böse sein würde...Aber das war ich noch nie...weiß auch nicht warum sie das dachte",Cody stoppte kurz und ein leises schluchzen unterbrach seine Worte.
"Sie haben mich wieder in dieses Zimmer gebracht...allein.Um sich zu beraten,was sie machen wollten.Aber ich habe Sie gehört....ich wollte doch wissen,was sie vorhaben....Und sie meinten dann....das man mich nur beseitigen könnte....weil ich zu nicht zu gebrauchen wäre....Und dann bin ich einfach...weg gelaufen....Ich hatte doch solche Angst vor den....Und sie sind mir gefolgt,aber ich war schneller....Aber ich hab ihre Worte genau gehört....Wenn ich zurück kommen würde,wollten sie meine Eltern und mich töten...Ich bin dann einfach nur noch von dort weg gelaufen....Das erste was mir einfiel war der Flughafen...Und ich habe einfach ein Ticket gekauft",und wieder trat eine kurze Pause ein.Keinen laut konnte man im Raum hören,nur das monotone Ticken der Wanduhr durchbrach die Stille als er mit zittriger Stimme erneut ansetzte.
"Ich bin dann einfach da abgehauen...Der erste Flug von dort,ging nach Alaska...Und den habe ich genommen.Ja und dort hatte ich das erste Mal Glück.Ich hab das alles doch noch nicht wirklich begriffen und saß dort vor dem Flughafen.Als Mary und Kate vorbei gekommen sind.Sie haben mich aufgenommen und hier her gebracht...Unterwegs haben sie versucht mir alles zu erklären....was das denn jetzt bedeutet...Aber das ich nie wieder nach Hause darf...Meine Eltern nicht einmal anrufen...Ich meine,die machen sich bestimmt sorgen,die haben jetzt fast 2 Monate nichts mehr von mir gehört...Und ich darf sie nicht einmal anrufen um ihnen zu sagen,das es mir ganz gut geht.Ich meine....eigentlich will ich doch einfach nur nach Hause..Aber das geht nicht..nie mehr.Die würden meinem Eltern etwas antun..Aber vielleicht haben sie das schon...Das kann ich ja nicht mal prüfen“,die Sorge um seine Eltern,war in seinen Worten deutlich zu hören.Er hatte seine Eltern immer sehr geliebt und die Gefahr das ihnen etwas zugestoßen war,war noch immer ein schrecklicher Gedanke für den Jungen.
„Sie meinten das ich anders wäre...als andere Vampire.Sie meinten...das es andere Vampire merken würden...Und sie hatten Recht...Immer wenn wir in den Wochen die wir für den Weg gebraucht haben,anderen Vampiren begegnet sind...wollten die mir weh tun...Obwohl die mich gar nicht kannten...Einfach nur weil ich anders bin. Kate meinte das ich da draußen niemals allein überleben könnte,aber,sie hatte von diesem College gehört und das es wohl darauf ausgelegt ist.Also ich meine...für Vampire die keine Menschen verletzen wollen.Ich meine...ich finde es schlimm genug das Tiere sterben müssen...also ich mach das auch nicht selbst...aber Menschen.....Verstehst du was ich meine?",langsam hob er seinen Kopf und sah zu Daniel.Seine Augen schienen noch immer den Glanz verloren zu haben und der Unterschied seiner Augenfarbe,fiel doch deutlich stärker auf,als noch zuvor.
Für Cody war die Vorstellung einen Menschen zu verletzen,noch immer so abwegig. Nicht einmal einen Tier mochte er verletzen und er hatte dies stets die Schwestern machen lassen.Er musste sich ernähren,daran führte kein Weg vorbei und doch war es für ihn so schwer ein anderen Leben dafür zu beenden.

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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Mo 15 März 2010, 02:46

Es waren nur kleine Berührungen,die Alice und er austauschten und wer sie nicht gut kannte,würde es sicher niemals bemerken.Und doch wusste er ganz genau was sie bedeuteten.Sie brauchten keine großen Worte.Ein kleiner Blick oder eine zarte Berührung und ein warmes Gefühl machte sich ihn ihm breit.Und natürlich unterstützte ihn seine Gabe dabei.Er konnte stets fühlen,was sie für ihn empfand und nicht einen Moment ließ sie ihn in den vielen Jahren zweifeln,das ihre Liebe ebenso aufrichtig war,wie die seine.
Jaspers Hand ruhte auf ihrem Oberschenkel und er lauschte ihren Worten.Er überließ ihr gern die Erklärungen und sie konnten sich gegenseitig gut genug einschätzen um zu wissen,was der andere tun wollte.Er selbst hielt sich meist im Hintergrund des Geschehen. War stets ein Teil aber niemals der Mittelpunkt.Und das wollte er auch nicht.Er fühlte sich am wohlsten,einfach bei seiner Alice zu sein und ihr die Worte zu überlassen.Denn meist sprach sie eh die Worte aus,die auch er dachte.
Als Aleksei sich darauf hin erhob und den Raum verlassen wollte,nickte Jasper ihm kurz zu.
"Aber natürlich,Sir",antworte er mit seiner ruhigen und melodischen Stimme.Sein Blick folge ihm kurz zur Tür und zog dann zu dem jungen Iren und seinem anscheinend neuen Zimmergenossen. Aleksei schien genau das richtige Gefühl gehabt zu haben,denn Daniel schien der perfekte Pate für Cody zu sein.Durch seine ruhige und ausgeglichene Art,schaffte er eine ruhige Atmosphäre und Jasper war sich sicher,das sich auch der kleine aufgeweckte Blondschopf,bald beruhigen würde.Jemand der ein ähnliches Gemüt wie Cody selbst gehabt hätte,würde ihn sicher nur noch mehr aufpuschen und es würde sicher keine ruhige Minute mehr geben.Aber sicher hätten sich auch viele schnell genervt gefühlt von den wilden Wortschwällen. Aber Daniel zeigte sich souverän und schien gut mit dem Jungen umgehen zu können.
Sein Vorschlag sich zu setzen,nahm auch Cody an und Jasper hoffte das der Junge nun wieder etwas ruhiger werden würde.
Jasper war noch in Gedanken als etwas ihn unterbrach.Eine plötzliche Änderung von Alice Gefühlen,weckte seine Aufmerksamkeit und Jasper spannte sich leicht an.Er wusste nicht was sie beunruhigt hatte,ob es schon passiert oder die Zukunft betreffen würden.Und doch war er bereit ihr zur Seite zu stehen,als er nun den Satz selbst hörte.
Die Veränderung die Cody in den nächsten Sekunden durchmachte,erschreckte selbst einen erfahrenden Vampir wie Jasper. Er war es gewöhnt die Gefühle anderer zu verspüren und meist beunruhigte ihn nur alles was Alice betraf.Aber als die junge Frohnatur von seiner eben noch so aufgeweckten Art,in einen fast depressiven Zustand wechselte,war Jaspers Aufmerksamkeit bei ihm.
Also Cody nun wirklich anfing zu erzählen,bildete sich eine Sorgenfalte auf Jaspers Stirn.Die Geschichte von Cody erinnerte ihn schmerzhaft an seine eigene.Auch wenn es anders gewesen war.Auch er war zu einem ganz bestimmten Zweck verwandelt worden.Nur mit dem Unterschied das er der Vorstellung voll und ganz entsprochen hatte.Allerdings hatte er in den nächsten Jahren auch genug Vampire erlebt,die diese Vorstellungen nicht entsprechen konnten.Und sie wurden "entsorgt".Jasper sah zu Cody,der wie ein Häufchen Elend auf dem Sofa saß und schmerzlich wurde ihm wieder in Erinnerung gerufen das er selbst auf einen Befehl hin,junge Vampire getötet hatte.Nur weil sie nicht nützlich gewesen waren.Er hatte ihr Leben beendet,so wie Codys Leben hätte beendet werden sollen.Und auch wenn es viele Jahre her war,machte Jasper sich Vorwürfe für dieses Handeln. Natürlich hatte er sich nicht dagegen wehren können,denn hätte er es getan,wäre er selbst gestorben.Bei Befehlsverweigung hatte Maria keine Nachsicht gehabt.Und doch wurde ihm wieder einmal klar,was er getan hatte.Die Soldaten der Neugeborenenarmee waren für Maria und ihn nur Schachfiguren auf dem Spielfeld des Krieges gewesen. Auswechselbar,Verzichtbar.Und nun sah er einem ebensolchen ins Gesicht.In das noch so kindliche Gesicht eines Jungen,den er in der Kurzen Zeit schon ganz gern gewonnen hatte.Meist dauerte es bei ihm sehr lange,doch bei Cody war es anders.Man konnte den quirligen Iren nur mögen.Mit seiner offenen Art,wie er lieb und ehrlich auf andere zuging,erinnerte er Jasper vielleicht sogar ein wenig an seine Alice.Und gerade aus diesem Grund,war es wohl so schmerzhaft zu sehen,wie schlecht es ihm wohl unter der eben noch so fröhlichen Fassade ging.
Nur eins machte ihn an der Geschichte stutzig.Er war nach der Verwandlung in ein Flugzeug gestiegen?Mit Menschen?Und niemand wurde verletzt?Jasper selbst hatte noch heute oft Probleme mit Menschen in der Nähe umzugehen.Und keinen Neugeborenen den er je erlebt hatte,wäre es möglich gewesen in die Nähe das Blutes zu kommen,ohne ein Massaker anzurichten.
Zwei Monate soll er nicht mehr zuhaue sein?Jasper sah kurz zu Alice und man merkte wie seine Gedanken kreisten. Cody war also wirklich erst so jung,wenige Wochen verwandelt.Und zeigte überhaupt kein Interesse an menschlich Blut.Er schien noch ungewöhnlicher zu sein,als er am Anfang gehört hatte.Und Jasper fiel ein,das er bei ihrer ersten Begegnung im Wald,auch ein ungewöhnliches Gefühl gehabt hatte.Als wenn er anders wäre.Und die meisten Vampire reagierten nicht gut auf andere ihrer Art,die von der Norm abwichen.
Ein unendliches Mitleid stieg in Jasper auf und er wollte dem Jungen aus seinem tief helfen. Jasper wusste wie seine Gabe in diesem Moment wirken würde und das der Kontakt diesen Effekt noch verstecken würde.Langsam erhob er sich von seinem Platz neben Alice und ging hinter den Sessel auf dem Cody zusammen gekauert saß.Fast brüderlich legte er vorsichtig eine Hand auf seine Schulter und ließ seine Gabe auf den Jungen wirken.Er wollte ihm einfach die Angst und die quälenden Gedanken nehmen. Cody schien eine Ausnahme in Jaspers sonst eher abweisenden Art getroffen zu haben.Er weckte eine Art Beschützer Instinkt,den sonst nur Alice zu spüren bekam.Vielleicht war es seine fast kindliche Art,die ihn alarmierte,ihm zu helfen.Und mit ruhiger Stimme sprach er leise zu dem kleinen Iren.
"Keine Angst,Cody. Hier wird dir niemand etwas tun.Wir werden eine Lösung für all deine Sorgen finden.Das verspreche ich dir.Alice und ich,werden für dich da sein".
Langsam erklärte sich Codys Verhalten für Jasper. Seine Sorge vorhin im Sekretariat,das Alice und er gehen könnten.Seine Worte,das immer alle gingen und nicht wieder kamen.Er schien in den letzten Monaten alles verloren zu haben,was ihm halt gegeben hatte.Seine Familie,die ihn geliebt und beschützt hatte.Und nun noch diese beiden Vampire die ihn in Alaska aufgenommen hatten.Aber das würde ihm hier nicht passieren.Hier könnte er bleiben,da war Jasper sich sicher. Carlisle wäre sicher interessiert daran,ihn zu treffen und auch Esme wäre sicher erfreut den Jungen an diesem Ort aufnehmen zu dürfen.
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Daniel James West
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Mi 17 März 2010, 00:46

Eine weitere Anwesenheit von Aleksei war wirklich nicht notwendig, und es gab für ihn auch noch sicher ein paar Dinge zu erledigen. “Natürlich Aleksei“, sagte Daniel ,nickte dem Vampir, der in Richtung Tür ging, zu und sah diesem nach, bis er den Raum verlassen hatte. Ein leichter Seufzer entfuhr dem Vampir. Ihm wurde bewusst, dass er sich nun alleine unter Fremden befand. Nicht, dass er damit ein Problem gehabt hätte, aber es war ein eigenartiges, etwas sonderbares Gefühl, das in ihm aufging. Warum und woher es kam, konnte er nicht genau sagen. Daniel schüttelte leicht den Kopf und im Anschluss blieb sein Blick wieder auf dem Jungen haften. Diesem sollte nun wieder die volle Aufmerksamkeit geschenkt werden und möglicherweise würde dieser ihm auch die Zusammenhänge seiner letzten Worte, die Daniels Ohren keine logische Verbindung miteinander ergaben, näher bringen. Als der Junge anfing zu erzählen, bereute Daniel die Frage, die er kurz zuvor gestellt hatte, zutiefst. Hätte ich mir diese Frage bloß gespart…, dachte er sich und war über sich selbst etwas verärgert. Kein einziges Mal unterbrach er den Jungen während dieser von den kürzlich geschehenen Ereignissen erzählte, sondern nickte lediglich ein paar Mal, während kurzen Pausen. Daniel fühlte mit dem kleinen Kerlchen mit und unweigerlich musste er selbst an die schreckliche Situation denken, die ihm vor vielen Jahren widerfahren war. Auch er wusste damals nicht, wohin er sollte. Der größte Unterschied war wohl das Alter in den beiden Fällen. Noch einmal ließ er die Worte des Jungen Revue passieren. Besonders die Tatsachen, dass der kleine erst zwei Monate ein Vampir war und unter gar keinen Umständen Menschen verletzen wollten, erstaunte Daniel. Die beiden Schwestern hatten wohl Recht mit der Tatsache, dass er alleine in freier Wildbahn nicht lange überlebt hätte, wenn er selbst keine Tiere erlegen wollte um seinen Durst stillen zu können. Natürlich hätte das Brennen in der Kehle auch irgendwann die Überhand ergreifen können und er wäre über ein Tier hergefallen, aber dies würde man wohl in der aktuellen Situation nicht mehr feststellen können. Sorgsam überlegte er die Worte, die er an den jungen Vampir richten wollte und hielt einen Moment inne. “Ich verstehe nur allzu gut, was du meinst“, sagte er und nickte dabei leicht. Es schmerzte ihn, den Jungen so zu sehen, der kurz zuvor noch so aufgedreht und aufgeregt war. Eine wortwörtliche Wende um 180 Grad und alles nur wegen einer Frage, seiner Frage. “Auch ich musste Schicksalsschläge in meinem Leben hinnehmen und kenne das Gefühl, wenn man nicht weiß, wo man hin soll….“, fügte er nach einer kurzen Pause hinzu. Mit dieser Aussage wollte Daniel dem jungen Vampir deutlich machen, dass er nicht der einzige mit schlimmen Erlebnissen war. Mit Sicherheit waren auch andere Individuen, die Schicksalsschläge hinnehmen mussten, bereits hier oder würden den Weg hier her finden. “Hier wird mit Sicherheit alles anders“, sagte er und warf Cody ein aufmunterndes Lächeln entgegen. Nachdem dieser von seiner Vergangenheit erzählt hatte, war es vielleicht gar nicht schlecht ihn fürs Erste davon wieder wegzuholen. Nur wusste er nicht, wo er am besten ansetzen sollte. Hmmm… vielleicht ob er Tiere mag, oder was er für Hobbys hat, überlegte er sich und würde sich wohl für das Erste entscheiden, da beim zweiten Thema sicher Erinnerungen von Irland aufkommen würden. “Sag mal, magst du Tiere eigentlich sehr gern?... Ich mein, weil du die ja auch nicht jagen magst?, fragte er ganz ruhig und sah den jungen Vampir mit einem fragenden Blick an.

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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Fr 19 März 2010, 23:58

Sie hatte es kommen sehen, noch bevor Daniel seine Frage hatte aussprechen können. Aber nun war es zu spät, die Frage war gestellt, und Cody – gutmütig wie er war – antwortete natürlich, egal wie anstrengend und mitreißend das für ihn war. Der Umschwung seiner Stimmung war unglaublich schnell und hätte kaum krasser sein können. Gerade wollte sie sich erheben, um sich an ihn zu wenden und ihn zu trösten. Gleichzeitig wollte sie ihn aber auch ausreden lassen, denn das war vermutlich ein wichtiger Prozess und würde ihm helfen, sich mit den Dingen irgendwie abzufinden und sie zu verarbeiten. Doch die Entscheidung wurde ihr abgenommen durch eine Vision, die ihr zeigte, dass es unnötig war, von ihrer Seite einzuschreiten.
Denn das würde schon Jasper unternehmen. Und das war ihr nur recht, denn sie freute sich, wenn er auf die Leute um sich herum zuging. Sie konnte sich schon vorstellen, dass es ihm leichter viel, auf Cody zuzugehen, denn erstens war Cody einfach unheimlich liebenswert und noch so kindlich, dass man ihn gar nicht abweisen konnte, und zweitens konnte Alice sich denken, dass Jasper an seine Vergangenheit erinnert wurde. Sie war die einzige, mit der Jasper jemals überhaupt über das geredet hatte, was ihm in seiner Vergangenheit alles zugestoßen war und welche Erfahrungen er hatte machen müssen. Natürlich hatte er nicht alles erzählt, das war auch gar nicht nötig. Sie mussten ja nicht alles wieder aufwühlen, und die Vergangenheit wieder wachrufen. Alice wusste, dass Jasper schon zu ihr kommen würde, wenn er reden wollte. Aber sie konnten die alten Erlebnisse auch einfach ruhen lassen, das war vielleicht das einfachste.
Gemeinsam hatten sie schließlich ihre Vergangenheit abgeschlossen und ein neues Leben begonnen. Denn auch bei Alice war das Leben davor nicht wirklich schön gewesen, und ihr Zusammentreffen mit Jasper war wie eine neue Geburt gewesen, die ihr erst Sinn für ihre Existenz gegeben hatte. Und sie wusste nur zu genau, dass es Jasper da ganz ähnlich ging.
Nun erhob sich ihr Liebster und trat auf den kleinen Iren zu, um ich zu trösten. Ein liebevolles Lächeln legte sich auf ihr Gesicht. Es war ein schöner Anblick, wie er versuchte, Cody zu beruhigen. Sie konnte sich schon denken, dass er auch ein wenig seine Gabe spielen lassen würde, um Cody wider zu beruhigen. Es war nun einfach ein bisschen viel Aufregung für den Kleinen, da konnte sie das selbst auch nur gutheißen. Jasper wusste schon, was er da tat. Es sah fast aus wie zwei Brüder, wie sie da standen. Auch Daniel merkte natürlich sofort, dass dies wohl nicht das beste Thema für ein lockeres Gespräch war und lenkte sofort geschickt ein, indem er Cody nach seinen geliebten Tieren fragte. Das war absolut eine gute Idee und Alice sah schon deutlich, dass es helfen würde. Sie entspannte sich wieder und lehnte sich zurück. Sie würden Cody schon sehr schnell wieder beruhigt haben, deshalb schwieg sie nun erst mal und ließ die anderen beiden machen. Wenn sie nun auch noch auf ihn einredete, würde es ganz sicher ein bisschen viel werden. Und da sie ja bereits sah, dass er sich wieder beruhigen würde, gab es für sie keinen Anlass, noch weiter einzugreifen. Sie freute sich nur, dass Jasper so einfühlsam reagiert hatte. Wie konnte man nur vor ihm Angst haben? Sie würde es niemals nachvollziehen können. Hatte er doch gerade mal wieder unter Beweis gestellt, wie liebevoll und sensibel er war.
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Sa 20 März 2010, 02:18

Nur langsam war Cody wieder in der Lage klare Bilder vor seinen Augen zu sehen. Während er sprach war alles zu einem einheitlichen grau verschwommen und nachdem er geendet hatte,schien es sich langsam zu beruhigen.
Erst hatte er Jasper nicht einmal bemerkt,der langsam hinter ihn getreten war.Und nun spürte er seine Hand auf seiner Schulter. Cody hob kurz den Blick und sah ihn dankbar an.Ein Wort wäre überflüssig und auch wenn Cody noch nicht ahnte das Jasper in diesem Moment seine Gabe einsetzte,war er ihm schon allein für seine Worte dankbar.
Und Cody glaubte ihn. Jasper erschien ihm vom ersten Moment an,deutlich ernster als seine liebevolle Gefährtin.Und doch vertraute er ihm völlig.Er war zu unerfahren um die Narben zu erkennen,die Jasper deutlich zeichneten.Und vielleicht war auch sein Junges Alter hilfreich,einfach mit einer anderen Betrachtungsweise an Jasper heran zu treten.
Es war fast wie ein warmes Gefühl das sich von Jaspers Hand aus,in ihm ausbreitete.Und den jungen Iren langsam ruhiger werden ließ. Cody wusste noch nicht,das es nicht nur die Anwesenheit von Jasper,sondern auch seine besondere Fähigkeit war.
Cody atmete einmal tief ein und auch wenn er den Sauerstoff nicht brauchte,halt dieses kleine Ritual ihm,sich langsam wieder auf das Gespräch und Geschehen hier im Raum einzulassen.
Sein Blick ruhte nun wieder auf Daniel,der einige Worte an ihn richtete.Und Cody nickte nur leicht.
"Ich...glaube auch",antworte Cody leise und war des tiefen Glaubens das die Vampire hier im Raum recht hatten.Es würde sich alles hier ändern.Und sicher wäre nicht alles perfekt.Aber vielleicht sollte man damit leben können und gewisse Dinge vergessen.
Einer Sache war er sich ganz sicher,das er schon jetzt einige Personen getroffen hatte,die bemüht waren das es ihm gut ging.Und dies war für Cody ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Als Daniel die Frage nach den Tieren stellte,durchzog ein kurzes Glänzen,seine eben noch trostlosen Augen. Cody war nicht nur tierlieb gewesen,er hatte schon früher alles eingesammelt und seine Mutter damit regelmäßig zur Verzweiflung getrieben.Oft genug hatte sie die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen,wenn er wieder mit ein paar Mutterlosen Spitzmäusen nach Hause gekommen war und versucht hatte sie durch zubringen.
Und selbst das essen von Fleisch wäre Cody nie in den Sinn gekommen.Eine Sache die ihn an dem Leben jetzt wirklich störte.Nie hatte er ein Tiere gegessen und nun musste er töten um zu leben.
Er sah zu Daniel und nickte leicht."Ja,sehr sogar.Ich hatte...immer einen Hund....Aber der ist leider verstorben. Scott war schon alt....und ist dann einfach eingeschlafen.Wir...wollten einen neuen kaufen...Aber dazu...naja ich bin ja jetzt also...nicht mehr da",meinte Cody und der Gedanke an seinen immer sehr geliebten Hund,trieb sogar ein kurzes lächeln in sein Gesicht zurück.Denn auch wenn dieser verstorben war,so hatte er sehr viele schöne Erinnerungen an ihn.Und wusste das er ein langes und wundervolles Leben gehabt hatte.
"Und...naja ich hab immer gern allen Tieren geholfen",meinte er leise."Meine Mutter war manchmal ein wenig.. ich denke schockiert,wenn sie in meinem Zimmer Waschbären oder verletzte Hasen gefunden hat,wenn die die Wäsche wegbringen wollte",ein leichtes schmunzeln legte sich auf sein Gesicht.
Seine Eltern waren immer sehr verständnisvoll gewesen.Und hatten ihm selbst diese kleinen Streiche,stets verziehen.
Sein Blick lag noch immer bei Daniel und er wirkte schon nicht mehr so niedergeschlagen wie noch vor wenigen Minuten.Nicht zuletzt die Gabe von Jasper hatte seine Wirkung gezeigt.Und ihm zumindest erst einmal die Trauer und Angst genommen.

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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Sa 20 März 2010, 02:50

Jasper ließ seine Hand einen Moment auf der Schulter von Cody liegen und er spürte sie seine Gabe Wirkung zeigte.Der Kontakt verstärkte seine Fähigkeit und langsam konnte Jasper spüren,wie Cody sich beruhigte.Er sah kurz zu Daniel und auch seine Gefühle blieben ihm nicht verborgen.Scheinbar ärgerte er sich sehr darüber,Cody mit einer so kleinen Frage,so aus der Fassung gebracht zu haben.Aber Jasper machte ihm sicher keinen Vorwurf.Niemand hatte ahnen können,wie Cody reagieren würde.Und das eine so kleine Frage ihn so verändern könnte.
Er sah zu Daniel und schenkte ihm ein kaum sichtbares,,aufmunterndes lächeln.
Als dieser dann von von dem Thema ablenkte und nach den Tieren frage,spürte Jasper eine Veränderung bei Cody. Scheinbar war dies ein Thema an das er nur viele gute Erinnerungen hatte.Und Jasper beschloss sich langsam zurück zu ziehen.Ruhig und geräuschlos schritt er zurück zum Sofa und nahm neben seiner Alice platz.Sein Blick traf kurz den von Alice und er wusste wie sehr sie sich freute,das er Cody geholfen hatte.Ihre Gefühle sprachen eine eindeutige Sprache.Sie sah den kleinen wohl jetzt schon als Freund an und wollte ihm so gerne helfen.Und Jasper konnte sie verstehen.Der Junge war allein und wusste nicht wohin er sonst sollte.Im Grunde war er auch an diesem Punkt,wie Jasper selbst.Er hatte auch allein die Welt durchquert,nachdem er die Nähe seiner Freunde Peter und Charlotte nicht mehr aushalten konnte.Alleine war er mit seinen Gedanken und Gefühlen gewesen,bis er an einem regnerischen Tag in ein kleines dreckiges Wirtshaus getreten war.Und seine trübe Seele sich zum ersten Mal seit seiner Verwandlung aufhellte.Sie hatte da auf ihn gewartet und war ohne Angst auf ihn zu getanzt. Und Sie war es gewesen,die zum ersten Mal vertrauensvoll seine Hand genommen hatte und zu ihm aufgesehen hatte.Und zum ersten Mal seit fast 100Jahren hatte er Hoffnung gespürt.Seine Alice hatte sein Leben verändert.Und nun würde sie auch das leben von Cody bereichern.
Seine Hand hatte sich um die Hand von Alice gelegt und er war ihr noch heute für jede Sekunde dankbar die er an ihrer Seite verbringen dürfte.Und auch ohne seine Gabe,hätte ihm ein Blick in ihre goldenen Augen verraten,das auch sie ihn von ganzen Herzen liebte.
Nur dank ihr war er nun hier,hatte ein neues Leben angefangen und konnte mit dem war er war,besser umgehen.Und gemeinsam würden sie nun auch diesem Jungen helfen,mit seinem neuen Leben zurecht zu kommen.
Und auch bei Daniel war er sich sicher,das sie den richtigen Zimmergenossen gefunden hatten.Er war durch seine ruhige und überlegte Art,sicher der richtige Gegenpart für den aufgedrehten Blondschopf. Und auch schien er genug Einfühlungsvermögen zu besitzen um Cody auch in Situationen wie der eben,zu helfen und ihm aus seinem Tief zu befreien.
Jasper war sich sicher das die beiden ein gutes Team werden würden.Und Cody sich bald an seinen Paten schließen würde.Und er war Daniel dankbar das er scheinbar diese,sicher oft auch anstrengende Aufgabe übernehmen wollte.
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Daniel James West
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BeitragThema: Re: Die Sitzecke   Di 23 März 2010, 00:34

Das Gefühl der Erleichterung machte sich in Daniel breit, nachdem der Junge das Wort ergriffen hatte und Angst und Trauer langsam verflogen. Ganz wie zuvor war es zwar noch nicht, aber es war besser. Daniel ärgerte sich war zwar immer noch über sich selbst wegen der Sache vorhin, doch der Anblick von Cody, lies diesen leicht nach hinten, ins Abseits rücken. Ein leichtes Lächeln legte sich auf seine Lippen und kurzzeitig wurde dieses sogar etwas breiter, als der kleine von seinen Eltern und den Tieren erzählte. “Waschbären in deinem Zimmer?“, fragte Daniel leicht unglaubwürdig und sah den Jungen etwas fragend an. Gleichzeitig stellte er sich die Situation, von der der Kleine gerade gesprochen hatte, bildlich vor. Bei diesem Gedankenkino musste er leicht schmunzeln. Da er jetzt ja ein Vampir ist, wird es das mit den Tieren wohl gewesen sein…, dachte sich Daniel, meinte dies aber nicht wirklich böse, sondern eher sachlich nüchtern. Schließlich war es eine Tatsache, dass Tiere, sobald sie die Anwesenheit von Vampiren mitbekamen, die Flucht ergriffen. Sollte es ihm trotzdem gelingen, waren Tiere an dieser Einrichtung aber sicher nicht erlaubt. Dies würde wohl wieder eine unerfreuliche Nachricht für den Jungen werden, aber Daniel wollte diese jetzt nicht wirklich ansprechen. Es würde später noch genug Zeit geben, oder der Junge würde alleine sehen, wie das Zusammenleben mit Tieren so verlief. Das war wohl das Beste, ihn ein paar Dinge, so wie diese einfach selbständig herausfinden zu lassen. In so einer Situation, wie sich der Junge gerade noch befunden hatte, wollte ihn Daniel nicht mehr sehen, einmal reichte ihm vollkommen. Die anfänglich vielen Fragen von Cody waren vielleicht viel auf einmal gewesen, aber durch die große Anzahl, war eine Konversation garantiert. Nun hatte dieser keine Frage gestellt, und Daniel war wohl schon wieder dran. Bloß nicht schon wieder eine dumme Frage!, rügte er sich selbst, während er sich die nächste gedanklich zurecht legte. Die wohl interessanteste Frage in seinen Augen betraf das Alter des Jungen. Nur wusste er noch nicht genau, wie er diese Frage stellen wollte. Das wie konnte oft entscheidend sein, das wusste er. “Sag mal Cody,… wie alt bist du eigentlich?“, fragte er ganz vorsichtig und lies zwischen drinnen eine kurze Pause. Er sah relativ jung aus ,was natürlich nicht heißen musste, das er das auch war, denn bei Vampiren konnte man das nie genau sagen. Kurz blickte Daniel zu Alice und Jasper und lächelte den beiden zu. Gleich darauf sah er wieder zum jungen Vampir und wartete darauf, ob dieser noch etwas zum Thema Waschbär zu sagen hatte, oder ob er auf die Frage mit dem Alter eingehen würde.

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