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 In einer dunklen Gasse

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Schreiberling

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RP-Ort : Cullen's College
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BeitragThema: In einer dunklen Gasse   Sa 28 Nov 2009, 00:14

Als du von einer etwas breiteren Gasse nach links abgebogen bist, stehst du plötzlich in einer vielleicht einen Meter breiten dunklen Gasse irgendwo in Volterra. Ein Rundbogen der sich in etwa zwei Metern Höhe die gesamte Gasse als Decke entlang zieht, verhindert den Lichteinfall von oben, wodurch es sehr dunkel ist und das einzige Licht hinter dir von den Dächern herunterfällt und die ersten paar Schritte aufhellt. Der Boden ist mit großen Pflastersteinen in den unterschiedlichsten dunklen Farbtönen ausgelegt. Bei jedem Schritt, den du machst, merkst du, dass der Boden leicht nach unten geht. Einige Stellen sind etwas dunkler und du nimmst an, dass es sich dabei um Wasser oder eine andere Flüssigkeit handelt. Etwa zehn Schritte entfernt von dir glaubst du, den Anfang einer Stiege zu sehen, die nach unten führt. Du fragst dich, wohin diese Treppen dich wohl führen würden.
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Felix Volturi
Volturi
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Alter : 274
Arbeit/Hobbys : Wächter der Volturi
RP-Ort : Eingangsbereich - Der Sitz der Volturi
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BeitragThema: Re: In einer dunklen Gasse   Mi 02 Dez 2009, 15:13

Ein Gefühl der Erleichterung fuhr durch Felix, als er den ersten Schritt in die dunkle und vor allem menschenleere Gasse machte. Auch wenn er sein eigentliches Zuhause noch nicht ganz erreicht hatte, war er froh darüber, dass er sich fürs erste nicht weiter mit der Sonne in seinem Rücken abgeben musste. “Bis zu unserer nächsten Begegnung… die du Freund und Feind in einem bist“, sagte er leise zu sich selbst. Seine Beziehung zu diesem Himmelskörper war eine Art Hass-Liebe. Zum einen, weil er sich in ihrer Anwesenheit nie offen, zu keiner Zeit ohne seinen Mantel zeigen konnte. Zum anderen beschaffte diese ihm aber auch den ein oder anderen Auftrag, dabei war es ihm egal ob es Unwissenheit oder Unachtsamkeit war. Keines der beiden war ein Grund, der vor der Bestrafung durch die Volturi schütze. Langsam ging er durch die schmale Gasse und das einzige Geräusch, welches Abseits des Treibens auf den stark frequentierten Gassen hörbar war, kam von seinen Schritten. Die Absätze seiner Schuhe erzeugten bei jedem Auftreten ein leises Geräusch, welches von den nahen Wänden um ein vielfaches lauter zurückgeworfen wurde. Das Brennen in seiner Kehle war stark, aber er behielt die Überhand und konnte es unterdrücken. Bald schon würde er den köstlichen Geschmack des warmen Blutes, das langsam im inneren seines Halses nach unten rinnen würde, wahrnehmen und für einige Tage wieder Ruhe vor dem Brennen haben. Nachdem er die ersten Zehn Schritte hinter sich gebracht hatte, begann eine Treppe, die er langsam nach unten ging. Menschen traf man hier nur selten an, aber das war bei dem Anblick den diese Gasse bot auch nicht besonders verwunderlich. Nachdem er die etwas mehr als 30 Stufen hinter sich gelassen hatte, wurde der Untergrund wieder flach und Felix erhöhte seine Geschwindigkeit, jedoch nach wie vor der eines Menschen angepasst. Er hatte noch etwa zwanzig Schritte vor sich, bevor er in die nächste kleine Gasse eintreten würde, in der sich auch der Haupteingang befand. Je näher er dem Ausgang kam, desto leiser hallten seine Schritte durch die Gasse. Ein kurzer Blick auf beide Seiten als er unter den freien Himmel trat genügten ihm und es war keine Menschenseele zu sehen. Nicht ein einziger Sonnenstrahl fand den Weg bis zu den hellen Steinen, die in den Untergrund der Gasse eingearbeitet worden waren. Die Reise neigt sich ihrem Ende zu, dachte er sich während er den Haupteingang vor sich sah. In wenigen Sekunden würde er zuhause sein und seine Familie wieder sehen. Auch wenn es nur ein paar Tage waren, so war er trotzdem froh, wieder zurück zu sein.

(Felix Volturi = Eingangsbereich)
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